Glocken(-türme) für den Gebetsberg

Aktuelle Bauprojekte 2019

Glocken(-türme) für den Gebetsberg

 

Symbolfoto

 

2012 erhielt Maria Prean drei Bronzeglocken aus dem SOS-Kinderdorf in Imst (Österreich) geschenkt, welche 1958 in der Glockengießerei Grassmayr in Innsbruck für dieses Kinderdorf gegossen wurden.


Von den Glocken sind bekannt der Schlagton, der Durchmesser und das Gewicht.

Ton Durchmesser in cm ca. Gewicht ca.

Glocke 1 g/2 50,0 76 kg

Glocke 2 h/2 38,8 36 kg

Glocke 3 d/3 34,0 25 kg

 

Seit über 6 Jahren lagern die Glocken in Marias Hausflur auf dem Gebetsberg und warten darauf, wieder zur Ehre Gottes erklingen zu dürfen.

 

Die kleinste Glocke soll als Hausglocke dem christlichen Konferenzzentrum Haus Jacob dienen.


Geplant ist ein kleiner Stahlglockenstuhl als Glockenturm in der Grünanlage vor der Rezeption.
Die große und die mittlere Glocke sollen gemeinsam als Gebets- und Abschiedsglocke in einem Glockenturm aus Stahlbeton aufgehängt werden, der in unmittelbarer Nähe der Abschiedshalle, dem Friedhof und der neu entstehenden Kapelle mit Blick auf den Victoriasee seinen Platz finden soll.

 

Alle Glockentürme sollen von einheimischen Firmen bzw. den eigenen Lehrlingen aus den Berufsschulen errichtet werden.

 

Aktuell laufen die Ausführungsplanungen und statischen Berechnungen für die beiden Glockentürme im Erzgebirge (Sachsen) auf Hochtouren. Gott hat hier im November 2017 Maria und das Ehepaar Schubert zusammen geführt im Rahmen eines Gemeindeabends. Thomas und Catrin Schubert betreiben in Schneeberg ein Ingenieurbüro für Kirchenbau, Glocken und Denkmalpflege. Sie besuchten im vergangenen Sommer auf Einladung von Maria unter anderem Mukono und den Gebetsberg. Dabei wurden die drei Bronzeglocken aus ihrem sechsjährigen Dornröschenschlaf geweckt, in einer Kinderschaukel aufgehängt und erstmalig wieder zum Klingen gebracht.


Seitdem hat das Glockenprojekt Fahrt aufgenommen.

 

Neben der Planung der Glockentürme bedarf es auch der Planung des Glockenzubehörs, bestehend aus Joch, Klöppel und Läutearm. Thomas hat hierzu Kontakt zum Glockengießer Grassmayr in Innsbruck aufgenommen. Die Firma war erfreut zu hören, dass drei ihrer Glocken den Weg nunmehr nach Uganda gefunden haben. Von der Firma Grassmayr liegt ein Angebot für die Erneuerung der drei Stahljoche, für drei neue handgeschmiedete Klöppel, sechs Kugellager und drei Läutearmen mit Läuteseilen vor. Insgesamt beläuft sich das Angebot auf ca. 4.000 Euro zuzüglich Transportkosten von Österreich nach Uganda.

 

3 geschmiedete Klöppel in Rundballenbauweise brutto

Glocke I Flugklöppel (Befestigung mit Kehreisen) 745 €

Glocke II Flugklöppel (Befestigung mit Kehreisen) 587 €

Glocke III Flugklöppel (Befestigung mit Kehreisen) 587 €

 

3 Stahljoche samt Kugellager mit Bändern brutto

Glocke I 640 €

Glocke II 480 €

Glocke III 480 €

 

3 Läutearme mit verschiebbaren Gegengewichten zum Ausgleich und speziellem Läuteseil (je 7 m Länge) brutto

Glocke I 215 €

Glocke II 167 €

Glocke III 143 €

 

Zwischensumme 4.044 €

 

Die Glockengießerei beteiligt sich mit 600,- Euro an diesem Glockenprojekt. Die Planung und Bemessung der Glockentürme durch das Ingenieurbüro erfolgt ohne Weiterberechnung der entstehenden Kosten.


Hinzu kommen weitere Kosten für die Herstellung und Errichtung der beiden Glockentürme vor Ort.

 

Kosten der Fundamente ca. 1.000 €

Kosten Stahlbetonturm ca. 2.500 €

Kosten Stahlkonstruktion Haus Jacob ca. 1.500 €

 

In der Summe gehen wir aktuell von ca. 10.000 € für das Glockenprojekt aus.

 

Geplant ist die Errichtung der beiden Glockentürme im Sommer dieses Jahres. Zur Montage und Inbetriebnahme der Glocken werden Catrin und Thomas im Herbst wieder nach Uganda kommen, um vor Ort bei den abschließenden Arbeiten mitzuhelfen.

 

Das Glockenprojekt ist für beide zu einem Herzensprojekt geworden. In vielfältiger Weise versuchen wir, die Finanzierung des Klangprojektes schrittweise anzugehen und umzusetzen mit der Gewissheit, dass der himmlische Vater die Herzen der Gebenden vorbereitet hat.

 

So fand eine Kunstausstellung in der Elterleiner Kirche statt mit von Catrin gemalten Glaubensbildern während ihres Ugandaaufenthalts im vergangenen Jahr. Nach unserer Rückkehr konnten wir im Rahmen eines abschließenden Gemeindeabends 365 Euro als Grundstock für das Glockenprojekt einsammeln.

 

Wer diese Zeilen liest und es auf dem Herzen hat, dass diese drei Bronzeglocken (und vielleicht auch noch weitere Glocken) auf dem Gebetsberg neu zum Lobe Gottes und zum Gebet erklingen, der kann gern finanziell und im Gebet dieses neue Projekt unterstützen.

 

P. S. Es gibt in Uganda aktuell ganz, ganz wenige Glocken, die Gott zum Lobe erklingen. Catrin und Thomas haben bei ihrem Besuch vor einem Jahr keine einzige Glocke zu Gehör bekommen.

 

Aktueller Spendenstand 30.04.2019 – 965 Euro

 

 

 

 

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