Projekt Karamoja - Erste Schritte

Als wir vor ein paar Wochen mit einem Team von 20 unserer Mitarbeiter 10 Stunden, zum Teil auf sehr riskanten Strassen, in den hohen Norden gefahren sind, hatten wir keine Ahnung, wie uns diese Reise eine neue Perspektive für unser Dasein in Afrika geben wird.

 

Ich hatte den Eindruck, das Alte Testament wird vor mir lebendig. Ich habe Menschen getroffen, die in meiner Vorstellung wie Mose, Abraham, Jakob etc. aussahen. Wir wurden sofort in ihren Stamm aufgenommen, sie gaben uns neue Namen (meiner ist Nakiru, und das heißt Regen und Segen) und sie haben uns die Freiheit gegeben, alles zu tun in ihrem Land, was Gott uns aufs Herz legt.

 

So werden wir in den kommenden Wochen schon 8 Bohrlöcher graben. Die Maschinen machen sich heute auf den Weg. Jeder Brunnen bekommt den Namen einer biblischen Person. Bis Ende des Jahres wollen wir 10 Brunnen graben.

 

Auch werden wir mit dem Headquarter und einem großen Kindergarten in 2 Wochen beginnen. Sie schenken uns alles Land,was wir brauchen und die Regierung stellt uns riesige Militär LKW frei zur Verfügung, um alles hinzuliefern, was wir brauchen,wie Zement, Eisen, Holz, etc. Ich hatte noch nie so 100%ig die volle Überzeugung, am richtigen Platz zur richtigen Zeit zu sein, wie dort bei den Karamojongs. Gott sei Dank sprechen einige von ihnen Englisch.

 

Ein lieber Bruder aus Israel will den Menschen dort beibringen, wie sie dieses Land zum Blühen bringen können. Ich habe schon geträumt, dass wir ganz viele Bäume, ja große Wälder anpflanzen!

 

Und stellt Euch vor, es gibt dort sehr hohe Berge, wie bei uns in Tirol, mit richtigen Almgebieten (alles noch total unerschlossen!) Sie wollen mir auch dort ein Gebiet schenken, wo wir eine "ALM" aufbauen können, natürlich mit Kühen, die große Glocken haben und vielen Schafen und Ziegen!

 

Es gibt auch sehr viele alte Menschen, die alle ihre Kinder durch Krankheiten, Kriege verloren haben und jetzt ohne Versorgung sind.


So haben wir es auf dem Herzen, für diese alten Männer und Frauen einheimische, mit Gras gedeckte Rund- Häuschen zu bauen und ihnen die Gelegenheit geben, noch Hühner und Hasen zu züchten, damit sie einen kleinen Erwerb bekommen.

 

Ihr Lieben, bitte betet mit und für uns, dass wir hier der Segen sein dürfen, zu dem uns Gott gesandt hat. Am 12. September sind wir mit einer großen Lobpreisband (großen Lautsprechern und einem Generator!) nach Karamoja gefahren, um dort auf weitem Land Gott zu loben und anzubeten und IHM Karamoja zu schenken mit der Bitte, dass dort in den kommenden Jahren, die Menschen und das Land Reich Gottes Atmosphäre kosten und schmecken dürfen! Wir haben die Verheißung aus Jesaja 42: 8- 12 haben wir als Verheißung bekommen für dieses Land Karamoja. (Leider habe ich keine deutsche Bibel hier in Uganda!)

 

Wir werden Euch auf dem Laufenden halten.

 

 

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