S4 & S6 Konferenz Mai 2016 (Secondary School/ Höhere Schule)

19.06.2016

Wie auch in der P7-Konferenz der Grundschüler, war das Thema "Gehorsam ist besser als Opfer bringen" aus 1. Samuel 15,22.

 

Wir erwarteten 406 Studenten, wovon 377 teilnahmen. Wir hatten 17 Gruppen für Jungen und 16 Gruppen für Mädchen. Manche der Mitarbeiterinnen hatten gleich drei Jobs zu erledigen, weil einige unserer Betreuerinnen ein wenig eingeschüchtert waren von den Gleichaltrigen; aber wir sind Gott dankbar, dass sie durch die Ermutigungen und Unterstützung von den Mitarbeitern am dritten Tag stärker waren, selbstbewusster und bereit, den Job zu übernehmen.

 

Obwohl sie früh genug benachrichtigt wurden, kamen eine Reihe von Studenten ohne Bibeln, doch wir konnten ihnen aushelfen. Wie abgemacht verkauften wir ihnen eine neue Bibel für 10.000 Uganda Schilling (3,50€) und für all jene, die nicht mit Bargeld zahlen konnten, wurden 15.000 (ca. 5€) abgezogen von ihren Schulgebühren, als eine Konsequenz, dass sie Anweisungen auf die leichte Schulter nahmen. 15 Studenten kauften eine neue Bibel, während 117 eine Bibel gegeben wurde, bei denen es von den Schulgebühren abgezogen werden muss. Insgesamt wurden 132 Bibel ausgegeben im Laufe der Konferenz. Dies wurde so gemacht, um den Studenten zu helfen, Dinge die sie besitzen für wertvoll zu erachten. Wir lernten von unseren vergangenen Erfahrungen, dass Schüler dieses Alters achtlos mit ihren neuen Bibeln umgingen und sie liegen ließen, sodass wir sie am Ende einbehielten. Der andere Grund,warum wir es so mit den Bibeln handhabten ist, dass wir ihnen allen vor vier Jahren bei der P7-Konferenz (7. Grundschulklasse) eine kostenlose Bibel geschenkt haben. Wir hatten geplant, dass wir ihre alten, zerlesenen Bibeln gegen eine neue eintauschen würden, aber kein einziger Student kam mit einer solchen Bibel.

 

13 Studenten übergaben ihr Leben unserem Herrn Jesus Christus, 192 weihten ihr Leben Jesus und 29 wurden getauft. In dieser Zeit hielten wir den Tauf-Gottesdienst zwei mal, weil vier Mädchen ihr Leben am Freitag Nachmittag noch Jesus Christus übergaben und getauft werden wollten.

 

Gelehrt wurde nicht nur vom Pult aus, sondern von ganz verschiedenen Seiten her. Neben dem Vergessen der Bibeln, aßen manche Studenten und ließen ihre Teller und Becher im Speisesaal stehen. Als eine Art, wie wir ihnen beibringen wollten verantwortungsvoll mit ihrem Besitz umzugehen, sammelten wir die Teller und Becher ein und verkauften sie zurück an die Camper. Das Geld nahmen wir, um einen Kuchen zu kaufen, den wir mit den Betreuern nach der Konferenz verzehrten.

 

Als traurige Anmerkung, hatte ein Mädchen heimgeschickt werden müssen bevor die Konferenz zu Ende war, weil sie die Konferenz Regeln nicht eingehalten hatte. Bevor sie ging, hatten wir die die Gelegenheit ihr zu helfen zu verstehen, warum diese Entscheidung getroffen wurde und beteten mit ihr.

 

Wir hatten außerdem einige Studenten, um die sich von unseren Klinik-Mitarbeitern gekümmert wurde; eine Teilnehmerin wusste nicht den Grund für ihre ständigen starken Kopfschmerzen, die sogar zu Black-Outs führten, und – Ehre sei dem Herrn, dass unsere Klinik-Mitarbeiter den Grund herausfanden und sie medizinisch versorgen konnten!

 

Eine große Freude über speziell diese Konferenz war für uns die Dankbarkeit, die eine Reihe von Studenten für den Unterricht und die Konferenzvorbereitungen aussprachen und zeigten. Diesmal half besonders das "Erneuerungs-Treffen" (wörtl. "Reinigungs-Treffen"), um klare Zweifel und Missverständnisse aus dem Weg zu schaffen, die Studenten hatten. Was sie mit nach Hause nahmen war die Ermutigung auf ihre Jungfräulichkeit stolz zu sein, worauf sie fokussiert sein sollen bis zur Ehe. Auch konnten die Studenten Fragen stellen, die ihnen sofort bestmöglich beantwortet wurden.

 

Unser Gebet ist, dass unsere Studenten sich zu Herzen nehmen, was ihnen beigebracht wurde, und es in ihren Leben umsetzen; dass sie Details wahrnehmen und vorbildhafte Repräsentanten unseres Herrn und Retters Jesus Christus.

 

Nochmals danken wir der Vision for Africa Intl.-Familie für die Unterstützung, die uns in dieser Konferenz zuteil wurde. Besonders danken wir all den geschätzten Bibellehrern (Mama Maria, Pastor Ambale, Rev. Balamaze, Lehrerin Annette, Lehrer Ronald, Miss Julian und Rev. Dr. Luboga), den Klinik-Mitarbeitern, der Hauptküche, den Aufpassern und Betreuern der Berufsschulen, der IT-Abteilung, dem Hotel, der Administration, der Instandhaltungs-Abteilung und dem gesamten Konferenz-Team, für euer Engagement und eure Beteiligung an der Verkündigung der Botschaft Jesu Christi an euren verschiedenen Arbeitsplätzen.

 

Möge Gott euch segnen!

 

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