Wir nehmen das Land ein

13.05.2012

In Afrika gehen nicht nur die Uhren anders, auch die Gesetze sind anders. Sowohl die geschriebenen als auch die ungeschriebenen.

 

Wenn man zum Beispiel ein Stück Land kaufen möchte, dann sollte man vorher sehr genau prüfen, ob derjenige, der das Land zum Kauf anbietet, auch tatsächlich der Eigentümer ist oder ein so genannter "Squarter". Das ist jemand, der sich auf dem Grundstück niedergelassen hat, um dort Getreide, Süßkartoffel, Mais oder dgl. anzubauen. Dadurch erwirbt er das (ungeschriebene) Recht, das Feld zu nutzen und müsste – im Fall des Verkaufs – ebenfalls ausbezahlt werden. Man bezahlt das Grundstück sozusagen zwei Mal. Zum einen kauft man es dem Squarter ab und zum anderen dem eigentlichen Besitzer.

 

Wir haben ja bekanntlich 85 ha Land geschenkt bekommen, das von uns zum größten Teil sehr gut bewirtschaftet, gerodet und kultiviert wurde. Auf einem Teil des Grundstückes befinden sich allerdings noch immer Squarter und sie  weigern sich, dass wir ihnen das Land, das ja uns gehört, abkaufen. 


Am Sonntag, 13. Mai 2012 traten wir den geistlichen Kampf an. Nach dem Gottesdienst marschierten ca. 150 entschlossene Mitstreiter los, um das Land einzunehmen. Mit der "Salvation-Brass-Band" an vorderster Front proklamierten wir Jesus Christus als unseren Herrn, salbten und segneten unsere neuen Gebäude (z.B. die Getreidemühle, die Polizeistation etc.) sowie unsere Landwirtschaft, die Volksschule und unser Land, das in Wahrheit ja Gott gehört.

 

Wir glauben daran, dass das in der geistlichen Welt Mächtiges bewirkt hat und dadurch die "Landeinnahme" schon bald und vor allem friedlich gelöst werden kann.

 

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