Wie ist es, eine Hausmutter zu sein?

Von den vielen Programmen von Vision for Africa ist eines der bedeutungsvollsten die Kinderhäuser.


Es ist ein großartiges Erlebnis eines der Häuser zu besuchen, aber viele Leute fragen sich, wie es wohl ist eine Hausmutter zu sein.  Die Mütter von Haus Hope haben uns einen Einblick in ihr Leben gegeben.


Derzeit gibt es fünf Häuser: Joy, Peace, Love, Hope und Mercy. In jedem Haus leben durchschnittlich zehn Kinder im Alter von einem bis fünfzehn Jahren. 


Um eine familiäre Atmosphäre zu schaffen, werden Kinder, die einen Platz zum wohnen brauchen, in einem der verschiedenen Häuser verteilt. Jede Familie hat zwei Hausmütter, die  gemeinsam den Haushalt führen. Jedes Kind wird mit so viel Liebe und Fürsorge behandelt, was sich in ihren glückliche Gesichtern widerspiegelt. 


Wer diese besonderen Häuser besucht, darf sich an der munteren und aufgeschlossenen Art erfreuen, mit der die Mütter und Kinder Besucher willkommen heißen. Es ist ein großartiges Erlebnis eines der Häuser zu besuchen, aber viele Leute fragen sich, wie es wohl ist eine Hausmutter zu sein.  Die Mütter von Haus Hope haben uns einen Einblick in ihr Leben gegeben.

 

Eine Hausmutter zu sein ist definitiv ein Ruf Gottes

 

Im Gegensatz zu anderen Berufen, arbeitet  eine Mutter 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.  Sie muss rund um die Uhr für die Kinder da sein.


Ein normaler Tag beginnt für Mama Anne und Mama Grace um 5 Uhr morgens. Zu dieser Zeit wecken sie ihre acht Kinder: Vanessa (10), Andrew (4), Lawrence (3), Don (2), die Zwillinge Esther und Mercy (6), Prossy (3) und Baby Dora (1). Nachdem sie geduscht wurden, machen die Kinder ihre Betten und ziehen ihre Schuluniform an. 


Um 6.30 Uhr wird das Frühstück serviert und um 7 Uhr ist es Zeit für die Kinder in die Schule zu gehen. Den Vormittag über sind Mama Anne und Mama Grace mit Don und Dora alleine. Während die Kinder in der Schule sind, säubern die Mütter das Haus und bereiten das Mittagessen vor. Sauber machen beinhaltet, den Boden des gesamten Hauses nass zu wischen und was schmutzig ist zu waschen.

 

Um 13 Uhr kommen die Kindergartenkinder zum Mittagessen nach Hause und machen danach von 14 bis 16 Uhr ihren Mittagsschlaf. Nachdem sie aufgestanden sind, trinken die Kinder ihren Tee, essen eine Kleinigkeit und gehen danach auf den Spielplatz.  Nach dem Abendessen, haben die Kinder ihre Abendandacht und gehen dann um 20 Uhr ins Bett.

 

Wie man sich vorstellen kann, ist es ein Ruf von Gott, Hausmutter zu sein. Mama Anne und Mama Grace sehen es als Gottes Berufung dass sie hier Hausmütter sind. Als ich sie gefragt habe, warum sie diesen Ruf lieben, erklären beide, was sie dazu inspiriert hat:

 

Mama Anne: "Ich fühle mich gut als Hausmutter, weil ich selbst bei meiner Großmutter im Slum aufgewachsen bin, was man "Ghetto-Leben" nennt. Das Leben dort ist nicht einfach. Schlafen in ärmlichen Hütten. Nachts – wenn es regnet – sickert es durch. Als Kind mangelt es dir an Nahrung. Du kannst nur einmal am Tag etwas essen. Wenn du zur Schule gehst, aber keine Schulgebühren bezahlen kannst, schlagen sie dich. Du hast keine Toilette. Du musst irgendwo hinmachen.


Was hat mich dazu bewegt, für diese Kleinen zu sorgen?

 

Es fehlt ihnen an nichts und  ich möchte ihnen weiterhin das geben und ermöglichen, was ich nicht hatte.

 

Schon als Teenager habe ich zu mir gesagt, dass ich meinen Kindern einmal das geben möchte, was ich verpasst habe. Ich danke Gott dafür!"

 

Mama Grace: "Als ich so alt war, wie Esther, also 6 Jahre alt, wurde ich im Haus meiner Mutter zurückgelassen. Dann verschwand meine Mutter. Aber es gab da eine Nachbarin, die mich und meine Schwester sehr gern hatte. Selbst wenn uns unser Vater misshandelt hat, hat sie uns geliebt und uns in den Arm genommen. Unser Vater war manchmal einen Monat nicht da und wir mussten alles alleine machen. Diese Frau war nicht unsere Mutter, aber die Art und Weise, wie sie uns aufgezogen hat, war so gut, wie wenn sie unsere eigene Mutter wäre.

 

Darum bin ich gerne Mutter... um diese Liebe den Kindern weiterzugeben."

 

 

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