Werde Volontär/in

bei Vision for Africa Intl.

ALS VOLONTÄR BEI VISION FOR AFRICA

 

Wenn Du interessiert bist, als freiwillige(r) Helfer(in) für sechs bis zwölf Monate zu uns zu kommen, bekommst Du hier noch weitere Informationen, in welchen Einsatzbereichen Du mitarbeiten kannst, wie das Leben in Uganda aussieht, was Volontäre berichten, die bereits bei uns waren, und zu guter letzt bekommst Du alle Infos zu Deiner Bewerbung und wie Du direkten Kontakt mit uns aufnehmen kannst. Auch Info-PDF zum Vorpraktikum in Imst und Berichte von Volontären aus Imst kannst du lesen.

 

Wir freuen uns, dass Du Interesse an einem Freiwilligeneinsatz bei Vision for Africa hast und hoffen, Dich schon bald als Volontär bei uns in Uganda begrüßen zu dürfen!

 

 

 

Hier erfährst Du noch einiges über das Leben in Uganda. Was isst man so, und wie ist das eigentlich mit der medizinischen Versorgung? Wie ist das Klima und Wetter so, und gibt es überhaupt Trinkwasser und Strom? Welche Impfungen brauche ich? Wie ist es mit Bargeld?

 

Diese und viele andere Fragen hoffen wir, hiermit schon beantworten zu können.

 

Viel Spaß!

 
 

LEBEN

IN UGANDA

LAGE

Mukono (in diesem District ist das Land Of Hope) liegt ca. 40 Km östlich von der Hauptstadt Kampala. Das Land of Hope (die Basis von Vision for Africa) liegt in einem kleinen Dorf unweit der Stadt Mukono, das Dorf heißt Kiyunga.


Weitere Infos über Uganda findest du bei Wikipedia oder unter www.uganda.at bzw. www.visituganda.com 

 

KLIMA

Das Klima in Mukono ist tropisch und doch sind die Temperaturen angenehm moderat, da Uganda trotz Äquatorlage recht hoch liegt. Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 17°C (Nacht) und 27°C (Tags über), nur in der Trockenzeit bekommt es auch über 30°C. Das Land ist wunderschön grün und eine Blütenpracht. In unserer Region gibt es das ganze Jahr über regelmäßig Niederschläge, die Luftfeuchtigkeit ist daher relativ hoch und liegt bei etwa 80%.

 

ESSEN UND GESUNDHEIT 

Die Afrikanische Küche ist sehr gesund, jedoch gilt die Regel "Koch es, schäl es, brat es oder vergiss es"!


Das Wasser auf unserem Gelände kannst Du unbesorgt trinken: es kommt aus eigenen Bohrlöchern und hat beste Trinkwasserqualität. Die Volontäre essen von der Hauptküche. Es gibt Ugandische Gerichte mit teilweise europäischen Einflüssen. Die Mahlzeiten nehmen wir immer gemeinsam ein in unserem Speisesaal. Auch ist es hilfreich eine kleine Hausapotheke mitzunehmen (etwas für Kopfweh, Halsweh, Durchfall, Verstopfung, auch Kräutertees). Erkundige Dich bei einer Apotheke, die beraten Dich gut.

 

MALARIA

In Uganda gibt es Moskitos, die Malaria übertragen können, sie werden nur in der Dämmerung und in der Nacht aktiv. Bei Vision for Africa haben wir Moskitonetze über den Betten, die einen optimalen Schutz bieten. Sprays wie Autan, NoBite oder Antibrumm sind empfehlenswert, auch langärmelige T-Shirts und Hosen schützen abends vor Stichen. 


Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Malaria Profilaxe. Erkundige Dich bei einem Tropenarzt, der kann Dich bestens beraten. Da Du länger als 2 Monate in einem Tropenland bist, ist es nicht gut, eine Profilaxe einzunehmen, da starke Nebenwirkungen auftreten können und der Körper dagegen auf Dauer immun werden kann.


Was seit einiger Zeit hier von den meisten Volontären als Profilaxe verwendet wird (und sich als äußerst wirksam erwiesen hat) ist der sogenannte‚ "Artimesia-Annua-Tee", in Europa auch als "Beifuß-Kraut" bekannt. Es ist ein rein pflanzlicher Tee, von dem man 1x täglich eine Tasse trinkt. Du sollst den Tee schon zuhause mindestens 1 Woche lang trinken. Hier in Uganda kannst du ihn dann leicht und kostengünstig nachkaufen.


Solltest du dennoch an Malaria erkranken, besteht kein Grund zu übergroßer Sorge: unsere Klinik ist direkt neben dem Voligebäude und immer verfügbar, hier kann man jederzeit für einen Euro einen Malaria- oder Typhustest machen (Ergebnis nach 10-15 Minuten). Du bekommst dann Malaria-Tabletten oder bei stärkerer Malaria intravenöse Malariamedizin. Selten dauert eine Erkrankung länger als drei Tage. Außerdem gibt es sehr gute Ärzte und (auch internationale) Krankenhäuser in Kampala und die hier verfügbaren Medikamente helfen gut und rasch.

 

IMPFUNGEN

Wir raten Dir, dass Du Dich vorher genau bei deinem Arzt informierst, er hilft Dir gerne weiter.

 

Meist werden jedoch folgende Impfungen empfohlen:

 

  • Gelbfieber (wird manchmal bei der Ein-/Ausreise benötigt!)

  • Tetanus, Diphterie, Poliommyelitis

  • Meningokokken

  • Hepatitis A und B

  • Typhus

 

Manche Ärzte werden Dir zu einer Tollwut-Impfung raten (sehr teuer). Da wir aber weder Slumarbeit machen (maximal freiwillig zwei Stunden pro Woche in unserem Dorf Kiyunga), noch Tierpfleger oder Wildhüter sind, bleibt zu überlegen, ob man in diese Impfung investiert.

 

KRANKENVERSICHERUNG

Die Arztkosten sind hier sehr niedrig, eventuell kannst Du eine Auslandversicherung abschließen. Erkundige Dich genau, bei vielen Kreditkarten (Master Card, Visa...) sind bereits Auslandsversicherungen inkludiert, oft reicht auch die normale Krankenkasse, bei der Du keine Zusatzversicherung brauchst.

 

KLEIDUNG

Die Ugander/innen sind sehr ordentlich gekleidet, die Frauen tragen eigentlich nur lange Röcke und T-Shirts oder eine Bluse. Die Männer tragen Jeans oder eine Anzugshose und kurzarm Hemden. Dies ist für die Volis keine Pflicht, wird aber gern gesehen. Je nach Arbeit kannst Du Dich natürlich bequem kleiden. Spaghettiträger solltest Du vermeiden, sowie tief ausgeschnittene Dekolletés. Röcke und Hosen sollten über die Knie gehen. 

 

GELD

Die Ugandische Währung ist der Uganda Schilling (UGX/ UGSh). Ein Euro entspricht etwa 3.700 Uganda Schilling (Stand April 2016). 

 

Für den Anfang bringst Du am Besten etwas Bargeld mit. Große Euro-Scheine und auch große Dollarscheine erzielen den besten Wechselkurs, Dollarscheine müssen mit 2006 und Folgejahren datiert sein und mit nicht weniger als 50 gewertet sein, da sonst der Wechselkurs ungünstiger wird. Für Safaris werden meist auch Dollars verlangt. Auch Vision for Africa kann für Dich Geld wechseln.

 

Allerdings kommt man auch sehr gut mit einer Kreditkarte klar, auch schon in Mukono (in 15-20 Minuten zu erreichen) kannst Du gut mit der Visa- oder MasterCard Geld abheben. Es gibt auch schon billige Anbieter für Prepaid-Kreditkarten. 


Achtung: Eine Kreditkarte kann nach einmaliger Sperrung (zum Beispiel, wenn sie verloren geht) NICHT wieder freigeschaltet werden und nach Uganda werden von den meisten Banken keine Ersatzkarten verschickt! Bei langem Aufenthalt kann sich eine günstige zweite Karte daher lohnen.

 

Mit normalen Bankkarten, die mit Maestro ausgestattet sind, kann problemlos in Mukono oder auch in anderen Städten Geld abgehoben werden. 

 

Wir empfehlen keine Travellers-Checks mitzubringen.

 

Mit etwa 50 Euro im Monat kannst Du hier gut leben, allerdings solltest Du extra Geld einkalkulieren, falls Du vorhast, viele Souvenirs nach Hause mit zu bringen, ab und zu in Kampala essen oder in gute Kaffeehäuser, oder auf Reisen zu gehen. Auch die Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln summieren sich, selbst wenn die Beträge sehr gering sind.

 

COMPUTER & INTERNET

Wenn Du möchtest, kannst Du auch deinen Laptop mitbringen, es gibt pro Zimmer einen LAN-Anschluss, aber kein WLAN, es kann also immer nur einer pro Zimmer ins Internet. Die Verbindungskosten sind für Dich kostenfrei. Mittlerweile reicht die Verbindung sogar zum Skypen, Mails abzurufen und schreiben. In unserem Internet-Café kriegst Du für wenig Geld auch WLAN.

 

STROM

Die Netzspannung in Uganda beträgt 220V, allerdings werden andere Steckdosen verwendet als in Europa (die Britischen mit Dreizack). Ein Reiseadapter ist also hilfreich.


Im ganzen Werk von Vision for Africa gibt es Strom. Es gibt immer wieder Tage, an denen  Stromausfall ist, doch helfen da unser Solarlicht und Deine Taschenlampe gut aus.

 

Solltest Du auf Reisen gehen, musst Du Dich allerdings auf alles gefasst machen und solltest allenfalls mit einer Taschenlampe und eventuell sogar einer PowerBank (zum Handy aufladen) ausgestattet sein.

 

VISUM

Du brauchst ein Visum, wenn du nach Uganda einreisen willst. Das bekommst Du ganz einfach am Flughafen in Entebbe, bevor Du Dein Gepäck holst. Das Visum kostet 100 US Dollar (die solltest du passend im Handgepäck haben) und ist 3 Monate gültig. Alternativ kann das Visum auch schon vorab bei der jeweiligen Botschaft/Konsulat in Deinem Heimatland beantragt werden, wenn Dir das lieber ist, aber nötig ist es nicht. Für die weiteren Monate brauchst Du eine Arbeitsgenehmigung. Diese kostet 250 US Dollar. Genauere Informationen bezüglich der notwendigen Dokumente etc. werden Dir zugeschickt, wenn Deine Bewerbung angenommen wurde.

 

FLUGTICKETS

Die wichtigsten Fluggesellschaften von Mitteleuropa nach Uganda (Flughafen Entebbe) sind: Emirates, British Airways, KLM, Egypt Air, Turkish Airlines, Ethiopian Airlines, SN Brussels Airlines, Kenya Airways.


Die Flugpreise bewegen sich je nach Linie und Abflugort zwischen €550,–und €900,– für Kurzzeit- und €800,– bis €1.200,– für Jahresflüge. Erkundige Dich gegebenenfalls auch nach Jugendtickets.

 

UNTERKUNFT

Das Areal von Vision for Africa ist wunderschön und umgeben von viel Grün. 


Die Volontäre wohnen fast alle im selben "Haus", zumindest aber nahe beieinander. Meistens teilen sich zwei bis vier Leute ein Zimmer. Duschen mit Lauwarmwasser und europäische Wassertoiletten teilst Du mit den anderen Volontären. Für Kost und Logis bezahlst du €200,– im Monat. Zusätzlich dazu bezahlst Du €40,– für die beiden Fahrdienste zum Flughafen.


Wir Volontäre haben keine Waschmaschine, aber mit Waschschüssel und Waschmittel wird das schon… :-) Wäscheständer stehen Dir hier zur Verfügung.

 

EINKAUFSMÖGLICHKEITEN

Die nächste "Einkaufmöglichkeit" ist in Kiyunga, zu Fuß etwa 10 Minuten, jedoch gibt es da nur Obst, Gemüse, Telefonguthaben, Snacks und Limonade zu kaufen. In Mukono (15 Minuten per Taxi) gibt es die nächsten Supermärkte, wenn Du Dir mal ein Stück Schokolade oder Kekse gönnen möchtest. Jedoch sind solche Produkte eher teuer.


In Kampala befindet sich beispielsweise auch das African Craft Village, das Volontäre sehr lieben, denn dort gibt es tolle Souvenirs zu kaufen und es macht Spaß zu shoppen. Natürlich gibt es in Kampala auch eine Reihe von großen, modernen Einkaufszentren für alles, was Dein europäisches Herz begehrt. Auch Restaurants aller Art und gute Kaffeehäuser findest Du dort... 

 

TAGESABLAUF

Um 7.00 Uhr beginnen wir zusammen den Tag mit Lobpreis und Andacht, anschließend wird gefrühstückt. Danach beginnen wir mit der Arbeit. Je nach Arbeitsbereich können sich die Arbeitszeiten etwas verändern, im Durchschnitt arbeiten hier alle 6–8 Stunden. Es ist auch möglich in zwei Arbeitsbereichen tätig zu sein, z.B. Vormittags in der "Kinderarbeit" und Nachmittags in der Gärtnerei.


Mittagessen ist um 13.00 Uhr. Das Abendessen ist um 18.30 Uhr. Am Samstag und Sonntag haben die Volontäre frei. Am Sonntag gehen wir alle gemeinsam in den Gottesdienst.

 

WEITERE FRAGEN

Solltest Du noch weitere Fragen oder Anliegen haben, kontaktiere uns doch einfach! Wir sind gerne bereit Dir alle nötige Unterstützung bei Deinen Vorbereitungen zu geben.

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BERICHTE

VON

VOLONTÄREN

Zeugnisse, Erfahrungen, Erlebnisse von ehemaligen Volontären in Vision for Africa

Volontärin 2013

Ich bin ehemalige Volontärin und schreibe heute (im Februar 2017) um mitzuteilen, dass die Zeit in Imst und in Uganda mein Leben um 180 Grad gedreht hat, wofür ich extrem dankbar bin. 

 

Mama Maria verändert nicht nur das Leben der Menschen in Uganda, sondern auch vieler Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 

 

Es ist wunderbar was Gott mit ihr auf die Beine gestellt hat. Sie ist ein wunderbares Zeugnis, dass Gott Wunder vollbringt. Auch ihre E-Mails sind immer sehr ermutigend und sprechen direkt in mein Herz! 

Seit dem meinem 7. Lebensjahr wusste ich, dass ich langfristig nach Uganda möchte, um dort zu arbeiten und zu leben. Der Traum rückt näher! 

Danke für alles. 

 

Möge Gott Mama Maria und die Menschen um sie herum reich segnen. 

EINSATZ-

BEREICHE

ALS

VOLONTÄR

Was kannst Du tun, wo wirst Du als Volontär bei uns eingesetzt?

 

Diese Fragen wollen wir Dir hier beantworten. 

 

Generell arbeitet jeder Volontär in mehreren Arbeitsbereichen und diese sind bei jedem Volontär andere. Der Alltag besteht daher normalerweise aus einer Kombination von mehreren, aus 2­3 verschiedenen Arbeitsgebieten, die wir hier näher erklären wollen.

 

– Und Nein, die Arbeiten sind nicht nur für Frauen und nicht nur mit Kindern, auch für Männer gibt es eine ganze Reihe von spannenden, harten und herausfordernden Arbeiten – mehr dazu hier -----> FÜR MÄNNER

KINDERHÄUSER

Falls ihr ideenreich und für kleine Kinder zu begeistern seid, starke Nerven habt :-) und eure Liebe und Fröhlichkeit den Waisenkindern schenken wollt, dann seid ihr im "Orphanage" (Waisenhaus; wir nennen sie aber meist "Children homes", also Kinderhäuser) genau richtig.

 

Dort gibt es jeweils zwei Hausmütter, die sich um das Wohl der Kinder kümmern. Wir als Volontäre haben die Aufgabe, die Mütter am Vormittag zu entlasten, indem wir die kleinsten Kinder im Daycare betreuen und einzeln fördern und den Nachmittag, wenn die Kinder aus Schule und Kindergarten zurück sind, kreativ zu gestalten.

 

Die Kinder lieben es im Garten herum zu tollen, im Sandkasten zu spielen und auf dem Abenteuerspielplatz ihr Können unter Beweis zu stellen. Auch kann man mit ihnen einen Spaziergang über das Gelände machen, bei dem sie ganz fasziniert neue Dinge entdecken. Wenn es mal regnet, beschäftigen sie sich aber auch sehr gut mit der Spielebox im Haus.

 

Wie ihr euch bestimmt denken könnt, ist es manchmal auch sehr herausfordernd für zehn oder mehr Kinder eine Art "Mutter" zu sein. Aber das, was man an Nerven aufwendet, bekommt man auch schnell wieder durch Kuscheleinheiten und den Spaß, den man mit ihnen hat, zurück.

 

Die Hausmütter sind sehr dankbar für Unterstützung in jeglicher Art, weil es wirklich sehr wichtig ist, die Kinder schon von Klein auf im Glauben zu erziehen und auf den richtigen Weg zu bringen.

 

Wenn Du Dich dieser Herausforderung gewachsen fühlst und Gott durch diesen Dienst Freude bereiten willst, dann ist jeder, vor allem die Kinder glücklich, Dich hier willkommen zu heißen.


Wir freuen uns auf Dich...

 

Zu den Kinderhäusern im "Land of Hope"

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KINDERGARTEN/ VORSCHULE

Ein afrikanischer Kindergarten ist nicht das, was wir unter Kindergarten verstehen. Bei uns hier gibt es drei Klassen: Baby-, Middle- und Topclass. Die Kinder gehen je nach Alter in die entsprechende Klasse und bekommen dort bereits den Grundschulstoff vermittelt. Sie lernen lesen, rechnen und schreiben. Sie haben auch bereits einen richtigen Stundenplan, auf dem sich außerdem noch Sport, Kunst, Musik und Englisch wiederfindet.

 

Die Beziehung der Kinder zu einander, zu den Lehrern, wie auch zu uns Volontären ist sehr eng, da die Kids dort auch essen und schlafen. Durch das weite Einzugsgebiet bedingt, fahren die meisten nur in den Ferien nach Hause. Der Kindergarten ist für sie quasi wie ein richtiges Zuhause.

 

Jeder der einheimischen Lehrerinnen ist ein(e) Volontär(in) zugeteilt. Wir helfen ihnen bei der Unterrichtsgestaltung, beim Hefte korrigieren und Aufgaben vorbereiten, und was einem sonst noch so einfällt.

 

Der Vorschulunterricht ist allerdings nur vormittags; nachmittags haben die Kinder freie Zeit zum Spielen. Diese Zeit verbringen sie hauptsächlich im Freien, sei es im Sandkasten, beim Schaukeln, Rutschen und Fußballspielen. Aber auch das Schuheputzen, Wäschewaschen und die Körperpflege finden in dieser Zeit draußen statt.

 

 Kindergarten im "Land of Hope" 

PRIMARY SCHOOL

Die Primary School ist unsere Grundschule, sie besteht aus 7 Schulstufen (P1-P7), wobei es in jeder Stufe unterschiedlich viele Klassen gibt.

 

Es besteht für Volontäre die Möglichkeit, die Lehrer während des Unterrichts zu unterstützen. So zum Beispiel im Sportunterricht, wo der Sportlehrer neue Ideen für Spiele und sportliche Aktivitäten willkommen heißt. Hier ist Kreativität gefragt, da die Gegebenheiten recht einfach sind. Große Erleichterung für den Sportlehrer besteht auch darin, dass die Klassen für die Spiele in zwei Gruppen aufgeteilt werden können. 

 

Oder auch im "Ressource Room". Diese Stunde am Nachmittag wird dazu genutzt, dass jeder Volontär jeweils ein Kind durch Nachhilfe unterstützt und ihm damit ermöglicht, das Klassenziel zu erreichen

 Unsere Grundschule im "Land of Hope" 

DAYCARE

Day Care bezeichnet die Betreuung der Kinder im Alter von wenigen Monaten bis dreieinhalb Jahren. Es werden die Kinder aus den Waisenhäusern und von Mitarbeitern betreut.

 

Die Betreuung findet am Vormittag statt und beinhaltet vor der Tea Break einen Morgenkreis mit Kinderliedern, Bibelgeschichten und dem gemeinsamen Beten, sowie eine Spielzeit mit den verschiedenen Spielsachen, die Spender bereitgestellt haben.

 

Im Anschluss an diese Spielzeit trinken wir gemeinsam Tee und die Kinder essen eine kleine Mahlzeit.

 

Nach der Pause malen wir mit den Kindern und die Kinder haben Zeit sich auf dem Spielplatz auszutoben oder mit Sandspielsachen zu spielen.

 

Im Allgemeinen dient die Day Care Betreuung dafür, den kleinen Kindern Gottes Liebe praktisch nahe zu bringen. Das geschieht dadurch, dass wir mit ihnen spielen, sie lieben, ihnen die Nasen putzen, sie trösten und ihnen Aufmerksamkeit schenken. Auch das Lernen der Zahlen und die englische Sprache ist für die kleinen Kinder eine große Bereicherung.

 

Das erstaunliche dabei ist, dass bei vielen Kindern über die Monate große Veränderungen wahrgenommen werden können. So verändert sich zum Beispiel ein Junge, der andere geschlagen hat und auch sonst sehr frech war, in einen Jungen, der mit anderen gerne teilt und auch mit seinem Lächeln und der Freude andere Menschen zum Lachen bringt.

 

Ein anderes kleines Mädchen, dass mit einem sehr grimmigen und traurigen Gesichtsausdruck ankam, hat sich durch viel Liebe, Aufmerksamkeit und auch Anregungen zum Spielen in ein liebenswertes Mädchen verändert, dass nun durch sein Lachen und die Freude in seinem Herzen andere mit Freude ansteckt.

 

Wir haben hier wirklich die Chance, bei den Kindern ein Fundament zu legen, dass für ihr späteres Leben sehr wichtig ist.

 

Daycare im "Land of Hope"

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SONSTIGE ARBEITEN

Neben diesen 4 Hauptaufgaben der Volontäre gibt es viele Möglichkeiten sich für einige Stunden in der Woche gemäß seiner Ausbildung, seinen Gaben und Interessen einzubringen: in der Gartenarbeit bzw. auf den Farmen (Landwirtschaft), in der Großküche (wo täglich 3 Mahlzeiten für 1000 Schüler und Mitarbeiter vorbereitet werden), in der Klinik, bei praktischen Arbeiten (Bau, Maler, Schreinerei, Reparaturen und Instandhaltung etc.), bei der schriftlichen und mündlichen Übersetzung von Deutsch auf Englisch und umgekehrt, uvm.

VOLONTÄRSLEBEN

Und was machen Volontäre sonst noch so außer arbeiten?

 

Am Morgen treffen wir uns unter der Woche um sieben Uhr zur Andacht, gemeinsam mit allen Studenten, Lehrern, Mitarbeitern etc., um den Tag gemeinsam mit Gott zu beginnen. Danach gibt es Frühstück.

 

Bis zum Mittagessen arbeiten wir in den verschiedenen Arbeitsbereichen. Nach dem Mittagessen haben wir eine Pause, bevor wir dann nochmals für drei Stunden verschiedene Arbeiten tätigen, wobei wir meistens mit Kindern arbeiten. 

 

Um 18 Uhr treffen wir  Volontäre uns um den Tag gemeinsam mit Gebet, Austausch und Lobpreis abzuschließen. Anschließend ist gemeinsames Abendessen.

 

Nach dem Abendessen steht jedem frei, wie er seinen Abend gestalten möchte. Meistens treffen wir uns, um Spiele zu spielen, wir machen Lobpreis oder schauen gemeinsam einen Film. Auch haben wir die Möglichkeit, Hauskreis mit den afrikanischen Studenten oder Stockbrot am Lagerfeuer zu machen. 

 

Einmal pro Woche haben wir außerdem Hauskreis. Hier beten wir gemeinsam Gott an, lesen in der Bibel und tauschen uns über verschiedene Themen aus. Zum Beispiel hatten wir kürzlich das Thema „Fan or follower" oder auch „Einheit". Hier gibt es meist eine Zeit mit allen Volontären und im Anschluss daran eine Zeit, in der wir uns in Kleingruppen tiefer über das Thema austauschen. Immer wieder machen wir hier auch spezielle Jungs- und Mädelsabende. 

 

Am Freitagabend besteht zudem die Möglichkeit zur Overnight in der Community Hall zu gehen. Die Overnight ist ein Lobpreisend mit Predigt, zudem alle Mitarbeiter und Studenten eingeladen sind. 

 

Samstag und Sonntag sind normalerweise frei, solange wir nicht gerade Putz-Party haben. Am Sonntag gehen wir Vormittags zum Gottesdienst in der Community Hall und ab und zu auch in die „Glory Church". Immer wieder fahren wir danach auch noch nach Kampala, sei es um dort am Gottesdienst einer der unzähligen anderen Gemeinden teilzunehmen, im "African Village" (Handwerksmarkt für Touristen) zu bummeln, irgendwelche Besorgungen zu erledigen (was in Uganda auch am Sonntag kein Problem ist) oder einfach nur um ein paar gemütliche Stunden in einem Kaffeehaus zu verbringen und das afrikanische Leben zu beobachten. Natürlich kann man auch Ausflüge machen und das Land erkunden!

 

Einmal im Monat haben wir unseren Voli-Ausflug. Wir entscheiden gemeinsam, wie wir diesen Tag verbringen wollen. Dabei sind kaum Grenzen gesetzt. Zum Beispiel waren wir schon im botanischen Garten, auf einem Weihnachtsmusical in Kampala, am Nil auf einem Freizeitgelände oder auch in einem Kletterwald. 

 

Alles in allem macht man viel in der Gemeinschaft, und uns wird nie langweilig.

 

Das Leben als Volontär ist genauso schön wie auch herausfordernd und die Zeit hier wird Dich sicher in vielerlei Hinsicht bereichern.

Lies hier ein Interview mit einer VfA Volontärin aus dem Dorf Kikondo, über das "Voli-Leben" dort und die Arbeit als Lehrerin!

 

Rebekka, Oktober 2018 - August 2019

Anfang Oktober bin ich als Volontärin für zehn Monate nach Uganda gekommen. Die ersten sechs Wochen waren für mich eher schwierig, weil ich mir die Kultur und das Land ganz anders vorgestellt hatte. Doch gerade hier habe ich den Heiligen Geist als Tröster erfahren und auch die anderen Volis haben mir mit viel Liebe durch diese Zeit geholfen. 

 

Die Arbeit dagegen hat mir von Beginn an sehr gut gefallen. Gleich nach drei Wochen wurde ich dann auch gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, die Leitung der Day Care Gruppe und das Child Care Meeting zu übernehmen. Nachdem die Arbeit mit kleinen Kindern meine Leidenschaft ist und ich das auch nach der Zeit in Uganda machen möchte, habe ich zugestimmt. 

 

Zunächst war das Übernehmen der Leitung für mich eine große Herausforderung. Mit meinen 18 Jahren und ohne Ausbildung, war das für mich gar nicht so einfach Gleichaltrigen Anweisungen zu geben und meine Erfahrungen mit Kindern, sowie Kenntnisse über den Umgang mit ihnen weiterzugeben. 

 

Auch hier habe ich Gottes perfekten Plan erlebt, weil er mich so in meine Berufung geführt hat und ich Wachstum erleben durfte. 

 

Unter den Volontären habe ich eine große Einheit erlebt. Das war wirklich stark und eine tolle Erfahrung zu sehen, wie Gott so unterschiedliche Menschen zusammenstellt, wir aber alle in ihm vereint sind. Und wenn wir dabei noch ein Ziel anstreben, hat das wirklich Kraft. 

 

Im November und Dezember wurde ich dann mit Ängsten konfrontiert, die ich in meinem bequemen, sicheren Leben in Deutschland wohl gar nicht so schnell bemerkt hätte. Die Erfahrungen mit den Ängsten waren für mich sehr unangenehm. Aber jetzt kann ich Gottes Plan dahinter erkennen, den er hat mich mit all den Krankheiten und unangenehmen Situationen konfrontiert, damit ich mich von ihm befreien lasse. 

 

In den darauffolgenden Monaten habe ich viel Befreiung erlebt. Gott hat mir genau zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Menschen in mein Leben gestellt und andere Menschen aus meinem Leben genommen. Das war zwar nicht leicht, dafür aber befreiend. 

 

Die Arbeit mit den Kinder hat mir weiterhin große Freude bereitet und ich hatte die Möglichkeit mich intensiver auch mit der Entwicklung von Kindern auseinander zusetzen. Ich konnte so viele Erfahrungen mit unterschiedlichen Kindern machen und auch erleben, wie sich Kinder verändern. 

 

Zwischendrin hatte ich auch die Möglichkeit, viel von Uganda zu sehen. Wir Volontäre waren über Weihnachten am Lake Bunyonyi, später haben wir die Sipi-Falls besucht. Auch in Karamoja, am Gebetsberg, bei einer Safari im Murchinson Falls National Park, in Jinja, Kampala und in Kikondo konnte ich tolle Erfahrungen machen und ein größeres Bild von dem Land und der Kultur gewinnen. 

 

Die Zeit hier in Uganda ist für mich sehr prägend und nicht nur ich, aber auch Freunde und Familie aus Deutschland erleben, wie Gott mich hier verändert. 

 

Im nächsten Term darf ich zudem in der Nursery in Kikondo mitarbeiten, bevor es für mich dann im August zurück nach Deutschland geht. Darauf freue ich mich bereits besonders und ich weiß, dass Gott auch diese Zeit nutzen wird, um Großes zu bewirken. 

 

Ich lerne Gott hier in Uganda noch einmal auf eine ganz neue Weise kennen und ich denke einer der Gründe dafür ist definitiv, dass ich mich auf den Weg gemacht habe, die leibgewonnene Sicherheit und meine Familie hinter mir gelassen habe. Gott hat dadurch mein Gebiet erweitert und ich wurde unfassbar für die Arbeit und Zeit, die ich in die Kinder und Menschen investiert habe, gesegnet. 

Salome, Volontärin 2013/2014 

"Afrika – ohne dass ich überhaupt etwas von diesem Kontinent wusste, liebte ich ihn schon vorher. Gott hatte mir aufs Herz gelegt, schon als ich ein kleines Mädchen war, dass ich für ein Jahr nach Afrika gehen soll – als ich aus dem Flugzeug stieg und afrikanischen Boden betrat, als ich die ersten Tage hier verbrachte, dachte ich einen kurzen Moment, ich war nun hier, jetzt kann ich wieder zurück. Zu groß und lang schien mir plötzlich die Zeit, die vor mir lag, zu ungewiss, so weit weg, von allem zuvor so Bekannten, soweit weg von Familie und Freunden, ganz allein und ganz neu.

 

Doch jeder Morgen, jeder Tag, jeder Moment und jede Situation hat mir gezeigt, dass ich hier genau richtig bin – dass Gott mich hier gebrauchen möchte und auch wenn ich nicht weiß, was auf mich zukommen wird, so wird er mich doch gute Wege leiten.

 

Afrika – Uganda: Was wird dich erwarten?
 

Es wird schön und traurig, es wird leicht und schwer. Es wird atemberaubend und atemlos. Es wird dich Alles kosten, soviel ist sicher! Es wird in jedem Falle ein Weg mit Gott. Ein Weg, egal, ob leicht oder schwer. Und solange man einen Weg vor sich hat, weiß man auch, wohin man zu gehen hat. Gott wird dich den richtigen Weg führen, du darfst Großes von ihm erwarten!

 

Habe keine Angst davor, dich von Gott jeden Tag erschüttern zu lassen, damit das Unerschütterliche in dir bestehen bleibt. Habe keine Angst davor, Herausforderungen einzugehen, die dich vielleicht alles kosten werden, Veränderungen zu zulassen, die dich und dein ganzes Sein betreffen. Habe keine Angst davor, alles für Gott zugeben, damit er dir alles geben kann.

 

Wenn ich eins gelernt habe dann, dass Gott gut ist! (Mukama mulungi!)
 

Am Anfang kam ich hier an und wollte den Menschen hier dienen, ich wollte ihnen ein Segen sein, ihnen Gutes vermitteln und Gutes geben. – Jetzt gehe ich von hier fort, und merke, die Menschen haben mir so sehr gedient, sie sind mir ein unglaublicher Segen geworden, sie haben mir so viel Gutes vermittelt und so viel Gutes gegeben.

 

In diesem Jahr, habe ich alles gegeben, um zu merken, dass ich so viel mehr empfangen habe.


Ich weiß nicht, was noch kommen wird in meinem Leben, aber es war bis jetzt die beste Zeit meines Lebens." 

Salome

Jördis, Volontärin 2014 

"Nun liegen fast 6 Monate Volontärs-Leben auf dem Land of Hope hinter mir.

Wenn ich zurück blicke, weiß ich noch genau, wie ich hier angekommen bin: Etwas unsicher gegenüber all dem Neuen, aber auch wahnsinnig gespannt auf die Zeit in Uganda, die nun vor mir liegen würde. Heute sehe ich voller Freude, dass Gott alle meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen hat! ER ist die Kraft, die Freude, die Liebe und die Begeisterung in allem hier!

 

Wir Volontäre leben in unserem Compound wie eine große Familie zusammen und Jesus ist das Zentrum. Für mich ist schon alleine das einfach herrlich, denn man muss nur aus der Zimmertür treten und schon ist man mitten im Geschehen. Immer ist jemand da zum Plaudern oder auch für ernsthafte Gespräche. Gegenseitig stärken, ermutigen und beraten wir uns auch für die Arbeit. Hat man irgendeine Sorge, kann man gewiss sein, dass sich jemand findet, der mit einem betet und einen unterstützt. Für mich war es noch nie so leicht Freunde zu finden wie hier. Man muss seinen Platz in der Gemeinschaft nicht erst finden, sondern er ist schon für einen vorbereitet!

 

Auch in der Arbeit ist Jesus spürbar dabei, ob man nun beim Bohnen sortieren in den Häusern eine Predigt hört, während man die Klos putzt Loblieder singt oder einfach mit den Kindern auf dem Spielplatz knuddelt und ihnen Gottes Liebe zeigt.


Ich schätze es hier sehr, dass der Tag aus vielen verschiedenes Aufgaben besteht. Am Anfang meiner Zeit war ich "Springer" und durfte fast jeden Vormittag in einem anderen Bereich helfen z.B. den Müttern in den Kinderhäusern helfen, die Glory Church putzen, in der Main Kitchen Gemüse schneiden, die kleinsten Kinder im Daycare betreuen oder übersetzen. Dann war ich für einen Term (3 Monate) in der Nursery eingeteilt und helfe den Lehrern beim Korrigieren, Aufgaben in die Hefte schreiben oder Plakate malen. 


Am Liebsten war ich nachmittags in meiner Ressourceroomklasse P2 Gideon. Dort kann ich mit meinem Team den Kindern Geschichten aus der Bibel vorspielen, mit ihnen basteln, singen oder Spiele spielen. Am nächsten Tag ist es dann die schönste Belohnung, wenn die Kinder noch wissen, was wir am Vortag gemacht haben! Auch wenn es wirklich häufig sehr anstrengend und laut ist, ist es doch eine großartige Möglichkeit den Kindern Gottes Liebe und Fürsorge verständlicher zu machen. 

 

Wenn man hier her kommt, um Gott zu dienen, dann gibt er es einem 100fach zurück. Gott lässt sich nichts schenken und bei ihm schöpfen wir aus der Fülle. Gerade in einem fremden Land weit weg von zu Hause kann und wird Jesus uns begegnen. Wen er segnet, der wird selbst zum Segen.
Das durfte ich hier lernen."

 

„We are too blessed, to be stressed and too anoited to be disappointed.“

 

Jördis

 

BEWERBUNG

VOLONTÄRE

Bewerbungsunterlagen bei uns anfordern: Bewerbungsbogen und Gesundheitsbogen anfordern und ausgefüllt per Email zurück nach Uganda schicken. Bitte auch Deinen Lebenslauf und geistlichen Werdegang (wie hast du zum Glauben gefunden, was bedeutet Dir Dein Glaube an Jesus Christus etc.) beifügen!

 

Im Bewerbungsbogen wirst du gebeten 2 Personen, die Dich gut kennen und schon länger begleiten (wenn möglich kein Familienmitglied) zu nennen, denen wir dann einen Referenzbogen zuschicken, den sie für Dich ausfüllen sollen; eine davon sollte wenn möglich Dein Pastor/ Gemeinde-Ältester/ Geistlicher Leiter sein.

 

Auf Antwort warten.

 

7-wöchiges Arbeitspraktikum (als Trainings-/ Vorbereitungs-zeit) in unserem "Haus des Lebens" in Hochimst/Tirol (Österreich) absolvieren, dem Seminar- und Gästehaus des Missionswerk "Leben in Jesus Christus", das ebenso von Maria Prean ins Leben gerufen wurde. Dabei wird auch eine Lebens- und Glaubensschule eingebunden sein.

 

Zusage abwarten und dann Impfungen angehen und Flug buchen. (Hier gibt es einige nützliche Tipps zur Vorbereitung

 

Zu uns nach Afrika fliegen!


 

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Wenn Du zu uns nach Uganda willst, sieht der Ablauf wie folgt aus:


 

In unserem Projekt "Leben in Jesus Christus" in Imst/Österreich wirst Du eine Zeit "praktischer Jüngerschaft" haben. In dieser Lebens- und Arbeitsgemeinschaft hast Du die Möglichkeit, Dich in mancher Hinsicht besser kennen zu lernen und ein bisschen Volontärs-Luft zu schnuppern...


Mehr Infos zum Praktikum in Imst findest du hier. 

 

Sieh Dir dazu doch auch die Zeugnisse von Volontären an, die schon in Imst mitgearbeitet haben! 


Gottes Segen und hoffentlich bis bald,

 

Gerd & Regina (Volontärsleiter) & das Uganda-Team
 

Lass uns von Dir hören und setze Dich mit uns in Verbindung!

ÜBRIGENS:


Auch das mit uns verwandte Missionswerk "Viata in Isus Hristos" ("Leben in Jesus Christus") in Rumänien, das uns sehr nahe steht, sucht immer wieder Volontäre! Sieh Dich doch auch auf ihrer Website um und kontaktiere sie

Annina, Volontärin 2015/2016 

"Wo sollte ich anfangen? Nach 11 Monaten Uganda ist es nicht einfach, meine Gedanken, Erlebnisse und Gefühle zusammenzufassen. Aber ich werde es so gut wie möglich versuchen...

 

Wie alles begann: Schon rund 7 Jahre bevor ich in Uganda angekommen bin, kam ich durch Predigten, den Vision Choir und diverse Personen in Kontakt mit Vision for Africa und schon bald hat mich der Gedanke an ein Volontariat hier nicht mehr losgelassen. Als ich dann endlich die Bewerbung abgeschickt, eine Zusage bekommen hatte und Gott mir viele unterstützende Leute zur Seite gestellt hat, stand dem Abenteuer nichts mehr im Wege und so flog ich Ende März 2015 mit drei Worten im Herzen los:

 

Sehnsucht – Abenteuer – Vertrauen.

 

Diese drei Wörter prägten mein Jahr und haben im Rückblick eindeutig mein Jahr geformt.

 

Sehnsucht – Innerlich hat es mich schon lange nach Afrika gezogen. Nun merke ich, dass die Faszination die ganze Zeit über in mir geblieben ist. Das Land ist so vielfältig, die Leute sehr bereichernd, die Erlebnisse überraschend und die Arbeit bei Vision for Africa sehr abwechslungsreich.


Ich sehnte mich auch danach, Gott so viel besser kennenzulernen und Großes mit ihm zu erleben. Das ist definitiv passiert! Ich durfte ihn in vielen Begegnungen erleben, Neues wagen, mit den anderen Volontären tiefer nach Gott graben, seine Liebe in den Kindern entdecken, neue Ansichten durch die andere Kultur und Lebensbedingungen gewinnen. Völlig bereichernd!

 

Abenteuer – Ja, ein Jahr in Uganda zu leben ist und bleibt ein Abenteuer. All das Vertraute von Zuhause zurückzulassen und aus dem sicheren Boot zu steigen. Ein bisschen beängstigend vielleicht, aber nur so lernt man, dass das Wasser trägt, denn Jesus ist mit dabei.


Jede Woche hier bei Vision for Africa brachte wieder neue Einsichten, man durfte etwas Neues ausprobieren und mit einer guten Portion Neugierde entdeckt man täglich etwas Kostbares. Die Arbeit mit den Kindern fordert dich heraus, bringt dich an deine Grenzen und lässt dich diese erweitern. Die Zusammenarbeit mit den Afrikanern birgt viele Überraschungen und neue Möglichkeiten in sich. So wird man lockerer und aber auch gefestigt. Das Leben teilen mit rund 25 Volontären lockt dich aus deinen Reserven und füllt deine Tanks gleichzeitig mit neuer Frische und Wärme.

 

Vertrauen – Vom Einstieg ins Flugzeug bis zum Abschiednehmen hier, die Zeit ist durchzogen mit Möglichkeiten des Gottvertrauens. Ich durfte in unglaublich vielen Bereichen mitarbeiten: 


Daycare für unsere Jüngsten, Kindergartenmitarbeit, Englischunterricht für Berufsschüler, Rundgang mit den Come&See-Gästen, Kleider sortieren im Store, Französisch-Stunden vorbereiten, Österreich-Workshop mit den Kindern, Unterstützung in den Kinderhäusern, Reinigen der Glory Church, 3,5 Monate Mithilfe am Gebetsberg, Gefängnisdienst, Kinder mit Gottes Liebe im benachbarten Dorf erreichen, Übersetzungsarbeiten, Andachten halten, Reiseleitung, Fußballspielen mit den Jungs,… Immer wieder durfte ich lernen, wie vertrauenswürdig unser Gott ist!


Im Rückblick fließe ich von Dankbarkeit und Segen über, denn dieses Jahr in Uganda hat mich unglaublich bereichert! Sofort würde ich es wieder machen! Ich habe gelernt: "Don’t hold back!" und du wirst von oben mit Segen überschüttet!"

Annina

Vision for Africa Intl.

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