"Go & Tell!"-Berichte von

"Come & See!"-Gästen

"GO & TELL!"  

BERICHTE VON "COME & SEE!" GÄSTEN

Nachdem unsere Gäste mit einer der "Come & See!" Touren hier waren, schicken wir sie immer mit einer Bitte nach Hause zurück: Go & Tell!

Denn - die Beste Werbung und der Beste Anreiz für Andere uns zu besuchen ist, wenn ehemalige Gäste von ihren Erlebnissen erzählen. Unverfälscht und aus erster Hand!

Hier findest du einige Berichte von "Come & See!"-Gästen, die uns ihre Erlebnisse auch schriftlich zukommen ließen.

Sabine, Juni 2017

 

Es war für mich ein Abenteuer, diese Reise mit all den dazugehörigen Impf-Vorbereitungen zu machen. Aber es hat sich voll gelohnt!

 

Der Flug von Hamburg über Brüssel nach Entebbe war sehr angenehm und die schwüle Wärme, die mir am Zielflughafen entgegenschlug war doch heftig.

Die Passkontrollen sind recht intensiv, aber ich habe alles gut überstanden.

 

Der Fahrer von Vision holte mich und weitere acht Besucher am Ausgang der Flughafenhalle ab und verstaute uns samt unserem vielen Gepäck kunstvoll in dem Kleinbus, mit dem er uns in gut zwei Stunden Fahrt zum Gelände brachte.

Das, was sich am späten Abend im Dunkeln an den Straßenrändern an vollem Leben abspielte – jede Menge Straßenverkäufer, Hühnchen am Spieß, laute Musik und der rufende Muezzin – war sehr beeindruckend und abenteuerlich. Solch einen Straßenverkehr und Nachtleben habe ich vorher nicht gesehen.

 

Am Gelände von Vision nahm uns Claudia Masiga – unsere Reiseleiterin für die nächsten zwei Wochen – noch mitten in der Nacht in Empfang und brachte uns zu unseren Zimmern. Ich durfte in einer der Rundhütten auf dem Gelände übernachten und war total begeistert! Mein Zimmer habe ich mir mit zwei Gekkos „geteilt“, die netterweise an der Zimmerdecke alle Mücken und sonstige Kleintiere entsorgt haben, so dass ich mich unter dem zusätzlichen Moskitonetz über dem Bett völlig safe gefühlt habe.

Fließendes Trinkwasser im Bad zu haben ist echter Luxus! Und der Durchlauferhitzer am Duschkopf hat sogar für superwarmes Duschwasser gesorgt. Spitzenmäßig!

 

Auf dem ganzen Gelände von Vision kann man sich frei bewegen, alles anschauen, sich mit den Schülern und Studenten – auf Englisch – unterhalten oder einfach nur am Pool sitzen und die Sonne genießen. Ich habe mich gerne im Friseursalon verwöhnen lassen, was bei all meinen Raster-Zöpfen zwischendurch auch wichtig war.

 

Mit unserer buntgemischten Truppe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben wir einen Ausflug nach Kampala gemacht, eine wundervolle Safari und eine erholsame Zeit am Gebetsberg verbracht.

 

Da es auf dem Gelände von Vision durch die vielen Menschen tagsüber doch immer sehr „laut“ ist und auch nachts weder die Vögel noch der rufende Muezzin Ruhe geben, habe ich die Stille bei der Safari am Nil und vor allem auf dem Gebetsberg total genossen!

 

Wir wurden in der Zeit im Restaurant super gut mit zum größten Teil landestypischem Essen versorgt und ich habe alles gerne gegessen und probiert – auch die kleinen frittierten Heuschrecken, die Claudia mir bei einem Straßenhändler besorgt hat. War lecker und schmeckte wie Pommes mit Zwiebeln! 

 

An einem Vormittag hatte ich die Möglichkeit, meine Patentochter kennenzulernen, die inzwischen 22 Jahre alt und mit ihrer Ausbildung fast fertig ist. Es war ein sehr bewegendes Treffen!

Da mein Sohn zur Zeit als Volontär bei Vision arbeitete, habe ich auch ein wenig Einblick in seinen Tagesablauf bekommen und habe festgestellt, dass er ganz schön kraftvoll anpacken muss. Einmal durfte ich morgens mitfahren, Kuhfutter holen. Die Farmboys waren so beeindruckt davon, dass ich richtig mitgearbeitet habe, dass wir später sogar beim Kühe melken mithelfen und einem frisch geborenen Kälbchen einen Namen geben durften. Das hat mir alles sehr viel Spaß gemacht.

 

Großen Respekt habe ich vor der Aufgabe der Waisenhausmütter bekommen. Jede Frau betreut 8 – 12 Kinder im Alter von 3 – 12 Jahren. Nicht immer sind alle Kinder vor Ort, aber auch für „nur“ 6 Kinder die Wäsche mit der Hand zu waschen und den Haushalt zu organisieren und für sie da zu sein finde ich absolut bemerkenswert.

 

Auch die Arbeiter in der Großküche, die für alle Schüler auf dem Gelände die Mahlzeiten kochen, verdienen meine Anerkennung. In riesigen Bottichen wird mit Reis oder Mais gekocht und allein das Umrühren ist – gerade auch durch die Hitze der Holzfeuer auf der die Töpfe stehen – körperliche Hochleistung!

 

Für mich ist Afrika in der Erinnerung sehr grün, weil die Vegetation wirklich überraschend vielfältig ist. Da das Gelände von Vision auf 1200 m Höhe liegt, ist der Himmel noch viel blauer und der Farbkontrast zur roten Erde ganz stark.

Ich bin sehr dankbar für diese zwei Wochen und behalte die Zeit bei Vision und das Land Uganda in sehr guter Erinnerung!

Sabine

Irmi & Hans, November 2016

 

Sehnsucht treibt an und die Sehnsucht nach diesem unbekannten Land, nach diesem Werk "Vision for Africa" und nach dem Patenkind hat meinen Mann Hans und mich angetrieben dorthin zu reisen. Es war die weiteste Reise, die ich bis dahin, jemals unternommen habe. Mit gemischten Gefühlen von Freude und Angst sind wir los.

Herzlich sind wir empfangen worden und haben uns gleich wohlgefühlt. Wir haben uns dieses Werk gar nicht soo groß vorgestellt und waren sehr beeindruckt über diese Arbeit an den Ärmsten, nämlich den Waisenkindern. Es hat uns gut gefallen, dass sie ihre Kultur beibehalten können und viel Neues dazu gewinnen. Ein Haus für die Blinden, die mit Stolz uns ihre Arbeit, sei es beim Stricken oder Flechten der Körbe gezeigt haben, hat uns innerlich sehr bewegt. Arbeit gibt ein Stück Würde, so habe ich immer noch den Ausdruck des jungen Mannes in Erinnerung, als er uns seine Arbeit an der Stickmaschine zeigte.

Gott ist sooo groß und gewaltig und dass er bei Euch wirkt, das kann man an all dem, was dort entstanden ist, sehen. Das kleine Video, das ich gemacht habe beim singen der Kinder, sehe ich mir immer wieder mal an. Diese Freude steckt an.

Auch die Safari mit den vielen Tieren und der einmalig schönen Landschaft bietet immer wieder Gesprächsstoff und wir müssen dann wieder über diese tolle Doppeldusche lachen. Nicht zu vergessen der beeindruckende Gebetsberg, mit den kleinen Gebetshäuschen. Auch dort sind wir so lieb aufgenommen worden und wurden mit sehr gutem Essen und Lagerfeuer überrascht. Einfach toll.

Wir sind reich beschenkt zurück gekehrt in unsere Heimat.

Danke, für alles und Danke speziell an Dich liebe Claudia für Deine liebenswürdige Art und dein übersetzten ins Deutsche für uns.

Irmi und Hans

 

Veronika, Schweiz (August 2016)

Ich habe mich einfach sehr wohlgefühlt in eurer Institution, in Mukono. Diese Anlage: so liebevoll errichtet und gepflegt. Das Essen war sehr fein und das Personal sehr freundlich. Das Café  Marianne mit den feinen Cakes und Süssigkeiten, dem guten Kaffee lädt zum Verweilen und Entspannen ein. Und dann die vielen lachenden und dankbaren Kinder.

 

Der Prayer Mountain, die Oase der Ruhe, Erholung und Besinnung. Dieser Ort hat mich speziell und tief bewegt. Es ist eine sehr schöne und gepflegte Anlage. Das Verwöhnprogramm von Inge und Hans-Dieter Sturz mit seinem Team ist überwältigend.

 

Es war sehr bereichernd und wenn ich nochmals eine Gelegenheit habe, dann wünsche ich mir, eine längere Zeit im House Jakob und auf dem Gebetsberg zu verbringen.

Veronika

Bildbericht als .doc

Kathleen und Andre Langenbach, Deutschland (Juli- August 2016)

 

Wie beschreibt man einen Urlaub, der eigentlich keiner war – es war eher der Beginn eines neuen Lebensabschnittes.

 

Wir waren vom 29.07.2016 bis zum 21.08.2016 in Uganda. Vor dem 29. Juli bestand das Jahr aus Vorbereitungen, Vorfreude, Impfungen und Klischees über Afrika. Als aufgeklärter Europäer ist man natürlich offen, für das was kommt und stellt sich auf alles ein. Deswegen ist das Ankommen in Uganda und das Einstellen auf das Leben dort gar nicht mal so schwer.

 

Und dennoch war es erst einmal ein Schock, der 2 Tage brauchte, um verarbeitet zu werden. Von Enteppe über Kampala und Mukono nach Kiyunga erwartet einen eine teilweise laute, chaotische, arme, riechende und schmutzige Fahrt. Und das sollte Urlaub sein? Hätten wir da nicht besser eine Reise nach Spanien oder Italien an einen schönen Strand machen sollen? Um es kurz zu machen, nie in unserem Leben und dass sind immerhin schon 50 Jahre, haben wir eine Urlaubszeit besser verbracht als in Uganda!

 

Das zeitweise und zum Glück nicht überall vorhandene Laute wurde zu Musik in unseren Ohren, das Chaotische wich einer Ordnung, die funktionierte, das Arme war äußerlich, aber selten in den Herzen, das Riechende, für uns Fremde wurde zum Vertrauten und sorgte für ein Wohlbefinden und der Schmutz – nun, nicht alles kann perfekt sein! Jedoch gibt es auch dabei einen tollen Lichtblick. Im Werk in Kiyunga gibt es Mülltrennung und Recycling.

Urlaub in einem Missionswerk ist kein Erholungsurlaub – deswegen unser Rat an alle, hängt nach Möglichkeit eine dritte Woche an. Erst dann kann man etwas zur Ruhe kommen und all die vielen Eindrücke setzen lassen. Wir haben gesehen, welch wunderbare Arbeit unter Gottes Segen hier gedeiht. Wie Kinder und junge Menschen die Chance haben in geschütztem Bereich Bildung zu erhalten. Auch ist die allgegenwärtige Gegenwart Gottes spürbar und wenn mal nicht, so sieht der Besucher überall Worte aus der Bibel an den Häusern, die ihn gleich darauf hinweisen, wer dafür verantwortlich ist. Desgleichen auf dem Gebetsberg, der wesentlich ruhiger gelegen, Zeit für Stille mit einem herrlichen Panorama verbindet. Dazu ist man permanent am Staunen über das, was in solch kurzer Zeit so gewachsen ist und die Massen an Kindern, die Privilegien haben, welche bei uns in Deutschland normal sind. Durch Vision für Afrika sind Oasen in einem herrlichen Land entstanden, in dem die Menschen lernen ihre eigene Identität wieder zu finden. Damit durch sie unter Gottes Führung Neues in Uganda und Afrika entsteht. Wir haben viele liebe Menschen kennen lernen dürfen und haben das Miteinander sehr geschätzt.

Vergessen dürfen wir natürlich auch die Safari nicht. Was wir in diesen 3 Tagen erlebt haben, ist hier nicht ansatzweise zu beschreiben. Wer darauf verzichtet ist selber schuld – hätten wir fast getan!

Das Schlimmste an diesen drei Wochen war die Ankunft in Deutschland. Wieder auf dem Boden der Realität zu sein. Klar, jeder Urlaub ist schöner, als das Leben im Alltag, aber der Afrikavirus hat uns befallen und damit meinen wir nicht Malaria! Keine Ahnung, wann und ob überhaupt wir noch mal solch einen Urlaub/Besuch machen können, aber das Sehnen danach ist in unseren Herzen.

Sich auf Afrika einzustellen ist für uns im Verhältnis leicht gewesen, zu dem Wiederankommen in Deutschland, weil wir als veränderte Menschen zurückgekommen sind. Durch die offene und herzliche Art der Ugander und der dort lebenden „Weißen“ (Bazungu) haben wir das Gefühl von Heimat und Familie erlebt. Wir bleiben im Gebet und hoffen auf ein Wiedersehen.

Kathleen und Andre Langenbach

 Jutta Grabner, Deutschland (Pfingsten 2016)​

Ein lange geträumter Traum wird wahr: Ich darf für zwei Wochen ganz allein nach Uganda fliegen, um dort das zu erleben, was Gott durch Maria Prean entstehen lässt.

Erste Eindrücke auf der langen Fahrt vom Flughafen zum Land of Hope: Bunt, freundlich, Straßen gesäumt mit Menschen, Tieren, Früchten - Leben. Uunnd Verkehrsinfarkt in Kampala. Das deutsche Zeitverständnis wird beim Reisen auf den Kopf gestellt: alles dauert so lange, wie es eben dauert und wenn man da ist, ist man da…
 

Den Weg als Ziel zu begreifen, ist die größte Herausforderung für mich in diesen zwei Wochen. Unsere Reisegruppe ist bunt gemischt, und jeder einzelne ist eine Bereicherung.

Man möchte gern eintauchen in die fremde Kultur. Aber man ist eben eine „Muzungo“. Weiß und wohlhabend und anders. Die Kinder laufen kilometerlang hinter uns, neben uns her, an unserer Hand. Sehr berührend. Man möchte helfen, fühlt sich so klein und machtlos. Zum Glück haben wir einen großen Gott und Menschen mit Visionen, wie Maria Prean, ihr Team und natürlich Menschen, die ein Herz für Afrika haben und Vision mit ihrem Geld unterstützen.

Ich selbst kehre nach zwei eindrucksvollen Wochen zurück nach Deutschland, in meine wohlbehütete Kleinstadt zu Mann und Kindern und weiß, dass hier mein Platz ist. Schon hier zu Hause, in meinem oft chaotischen Alltag, ist es eine große Herausforderung, an Gott festzuhalten, ihm zu folgen. Ich würde mir wünschen, immer mal wieder für ein paar Tage auf den Gebetsberg am Viktoriasee kommen zu dürfen, um dort aufzutanken…Es bleibt die Sehnsucht nach Afrika.

Jutta Grabner

Kerstin, Deutschland (September 2015)

Sehr tief bin ich dem Herrn dankbar, dass er mich nach Uganda geführt hat. Dies alleine ist schon eine bewegende Sache. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen meinen Urlaub in Uganda zu verbringen; die vielen Tiere, Krankheiten und keine Ahnung hatte ich von diesem gesegneten Land. Bereits bei den Vorbereitungen konnte ich Zeugnis geben vom Herrn wie gut er ist.

Beim Abflug war eine Frau so sehr berührt, dass sie wenn dort jemand gewesen wäre, den Flug umgebucht hätte nach Uganda. Sie spürte für sich, sie hat die falsche Reise gebucht. Sie möchte nun ihre nächste Reise zu euch nach Uganda machen.

Was ich alles in Uganda erlebt habe, möge mir der Herr die vielen Worte dafür geben. Zwei Wochen waren für mich wie zwei Jahre. Ich habe erlebt das Uganda die Perle Afrikas ist und das dort Gebet das ganze Land verändert hat, zu Ehre des Herrn.


Die Kinder in den Einrichtungen begrüßten uns mit so einer großen Liebe und tiefer Freude und Dankbarkeit, das es mich tief in meinen Herzen bewegt. Die Hingabe an den Herrn und ihre Liebe zu Ihm, waren besonders zu erleben.

Auf einer Safari habe ich eine Liebe zu den großen Tieren erhalten, die der Herr geschaffen hat. Ihnen so nah zu begegnen und es wirkte für mich sehr friedvoll. Das wir den Löwen gesehen haben und er sich vor uns auf den Rücken legte, war ein ganz besonders Erlebnis. Der König der Tier unterwirft sich vor uns. So wie es in der Bibel steht: Wolf und Lamm werden beisammen weiden; und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind... (Jesaja 65,25)


Alle Menschen denen ich in Uganda begegnet bin, waren sehr freundlich und der Gruß: Jesus liebt dich, bewegt mich und ist mehr als nur ein Willkommens Gruß.

Mir war gar nicht klar, dass die Nilquelle in Uganda entspringt, oh welche Freude stieg in mir auf. 


Eine ganz besondere Zeit hatte ich auf dem Gebetsberg, wo ich vom Herrn ganz besonders berührt wurde und er in mein Leben gesprochen hat. Und bereits ist das um zu setzen, was er gesagt hat.


Sehr wertvoll sind mir die vielen Begegnungen, Kontakte, Beziehungen mit den verschiedenen Menschen, die mir in Uganda begegnet sind.

Bei mir ist der Eindruck entstanden: ich/wir in Deutschland benötigen Uganda /Afrika mehr, als Uganda uns braucht.


Die Menschen die in Uganda leben sind im Gebet sehr hingegeben und haben eine tiefes Verständnis zu Israel. Ich konnte in Uganda so viel lernen, erfahren und erleben, was mein leben nachhaltig bewegt und berührt.

Kerstin

 

Ulrike und Peter, Österreich (September 2015)

Danke für die Welcome & See-Tour!

Spannend, das erste Mal nach Afrika zu kommen. Und wie herrlich, dann in der Realität mit vielen Eindrücken bereichert zu werden: das Leben der Menschen hier, in aller Unterschiedlichkeit und doch so gleich in Freuden und Leiden, Hoffnungen und Sorgen. Wie schön und erhebend, wenn die Erwartungen übertroffen werden – etwa wie groß und vielgestaltig und positiv dieses Vision (für Afrika)-Dorf wirklich ist. Und wenn dann alles nicht nur vorzüglich geklappt hat, sondern die vielen Mitarbeiter/innen, Europäer und Afrikaner, allen voran die allzeit umsichtige und dabei relaxte Claudia, für jeden Teilnehmer ganz speziell da gewesen zu sein scheint - dann kann man nur danke sagen, und zwar dem wunderbaren Schöpfergott und allen Mitarbeitern, die einem diese Zeit so schön und unvergesslich machten.

Ulrike und Peter

Heike, Deutschland (September 2015)

Meine Name ist Heike und ich habe im Herbst diesen Jahres an einer Come & See Reise teilgenommen. Und ich darf sagen dass es für mich eine rundum gesegnete Zeit war! Schon allein dass ich da sein durfte war für mich reine Gnade, da ich die komplette Reise geschenkt bekam. Ich hätte mir dies nie leisten können!

Da ich schon mehrmals in Afrika missionarisch tätig war, hat Afrika immer einen besonderen Platz in meinem Herzen behalten. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen innerlich ein bisschen auf Distanz zu bleiben - schließlich war ich diesmal nur auf Urlaub in Afrika!

Aber Gott hatte unsere Gruppe so super zusammengestellt, dass ich schnell jegliche Distanz aufgeben musste. Mehrere Teilnehmer waren bereits in Afrika gewesen und viele hatten so wie ich einen medizinischen Beruf. Schnell kam man in Kontakt und tauschte recht rege und oft auch sehr persönlich aus! So waren die Teilnehmer mindestens genau so ein Segen wie das rundum schöne und abwechslungsreiche Programm. Nicht zu vergessen unsere super tolle Reiseleiterin Claudia.

Alles in allem kam ich begeistert wieder und könnte mir auch wieder vorstellen in Afrika zu arbeiten. Nach Kenia, war Uganda und diese Reise auch ein Stück Heilung für mich, denn das arbeiten in Afrika ist ja nicht immer einfach. Selten habe ich eine so gut strukturierte und durchdachte Arbeit kennenlernen dürfen wie Vision für Afrika! Und bei der Come & See Reise gibt es so viele wertvolle Informationen und Eindrücke, dass ich sie sofort noch einmal machen würde um beim 2. Mal vielleicht noch mehr Informationen zu behalten... :-)

Heike

Karla, Deutschland (September 2015)

Zwei Wochen Uganda im September... Bilder in Kopf und Herz, die einen nicht mehr loslassen.

Der Weg vom Flughafen durch die Hauptstadt Kampala im hektisch-chaotischen Feierabendverkehr. Vorbei an unzähligen Marktbuden, wo von Bananen, Erdnüssen, Ananas bis Autoreifen und farbenfrohen Kleidern schier alles angeboten wird. Außerhalb der Stadt grüne Felder, Schlaglochstraßen und armselige Hütten mit freundlich lachenden und winkenden Kindern.

Ankunft in Vison for Afrika – eine Insel hinter hohen Mauern – mit afrikanischem Flair und europäischem Standard: fließendes Wasser, W-Lan, Pool, liebevolle Rundumbetreuung mit Vollpension. Hier ist für alles gesorgt, hier werden alle Fragen beantwortet – unsere Mama heißt Claudia. So werden wir schnell heimisch.

Auf der Safari erleben wir Uganda in seiner Weite, der blaue Himmel, tobende Wasserfälle, die Tiefe der Landschaft mit den verschreckten Antilopenherden, prustenden Nilpferden im Viktoriasee, Schwärmen von bunten Wasservögeln – und irgendwo unter einem Busch entdecken wir einen Löwen mit seiner Familie...

Hier in der Natur scheint Frieden und Stille. Diese Stille finden wir wieder am Gebetsberg, wo wir geistig auftanken dürfen. Am Lagerfeuer werden berührende Lebensgeschichten erzählt. Auch das ist Afrika – Begegnungen mit Menschen: europäische Christen treffen auf ihre afrikanischen Geschwister. Im gemeinsamen Lobpreis reißt uns die unbändige Lebensfreude unserer afrikanischen Freunde mit. Wir tanzen, singen, trommeln, jodeln dem Herrn!

Ein Vater, ein Weg und wir sind alle seine Kinder. Preist den Herrn!

Karla

Jennifer und Swen, Deutschland (März 2014)

15.März 2014 6.40 Uhr Angekommen in Uganda.
Angekommen in den Händen Gottes.
Abgeholt von einem – ich würde sagen – der nettesten Menschen dieser Welt.
Er brachte uns zum Gelände von Vision.
Wahrnehmen konnten wir nicht wirklich viel, denn die Müdigkeit überfiel uns und wir verschliefen den ganzen Morgen.
Aufgewacht in Uganda, es übergab mich voller Freude: wie nah muss ein Mensch mit Gott verbunden sein, um so etwas Wunderbares aufzubauen.
Danke Maria Prean. Gott segne dich.

Genießen kann man hier nicht nur die warme Sonne und das gute Essen sondern vor allem die herzlichen Menschen, die an jeder Ecke auf dich warten und dir entweder ein liebes Lächeln oder ein nettes Wort zurufen.


Wir liefen zum Restaurant, dort saßen sie; Claudia unsere Reiseführerin und das Ehepaar Torsten und Linda. Schon in den ersten Tagen merkten wir, dass nur Gott so etwas Wunderbares planen kann, denn wir verstanden uns, als kennen wir uns schon ein Leben lang. Von außen sahen wir aus wie eine Famile. Papa Torsten Mama Linda und die zwei Kinder Jennifer und Swen.

Wahnsinn, bei den Führungen durchs Gelände wurden uns die verschiedenen Bereiche gezeigt. Wirklich Wahnsinn, die Kinder und Jugendlichen werden hier nicht nur mit Nahrung und Kleidung versorgt, vielmehr haben sie hier die Chance in den Kindergarten und in die Schule, sowie eine Ausbildung zu machen, um sich, wenn sie die Rettungsinsel verlassen, eine bessere Zukunft aufbauen zu können. Und das geschieht hier alles unter der Leitung Gottes. Gott ist hier überall. An jeder Hauswand findet man Biblische Sprüche. Man hört den Chor, der gerade für Europa probt. Atemberaubend. Ich will für immer hier bleiben auf dieser Rettungsinsel, die auch für mich gerade wie ein Rettungsanker ist, der mich aus meinem Alltag befreit.

Der erste Buschwalk... – Raus aus der Insel. Raus aus den Toren von Vision.
Erster Eindruck: Die armen Kinder, die haben ja gar nichts. 
Erkenntnis: Diese Kinder haben alles was man braucht, denn sie haben Jesus Christus. Diese Kinder sind reich, viel reicher als vielleicht einer, der das jetzt gerade hört.


Liebevolle Blicke, weiche Kinderhände, ehrliche Herzen, Liebe, Freude.
Die Tage vergingen viel zu schnell, man konnte sie nicht festhalten. In ein Marmeladenglas sollte man diese schönen Momente stecken und rausholen, wenn man sie wieder braucht.

Gebetsberg: Kampf der verschiedenen Mächte.
Angekommen erschrak mich meine Unruhe, Unwohlsein, Ungehorsamkeit, Unzufriedenheit, was ist los? Wo bleibt Gottes Antwort? 
Am Abend, als mir die Geschichte vom Berg erzählt worden war, verstand ich, was in mir vorging.


Achtung, Waffenrüstung anziehen, auch in Uganda versteckt sich der Teufel.  Wir verbrachten 2 wundervolle Tage auf dem Berg. Tage, die für immer in unserem Herzen bleiben. Tage, die uns ein Stück näher nach Uganda gezogen haben.

In Vision angekommen unternahmen wir viel. Viele Eindrücke, viele Begegnungen.
Begegnungen in Liebe, wir haben alle das gleiche Ziel, wir wollen Gott immer näher kommen.

Tag im Gefängnis: Aufgewühlt sein... was will ich da? Was soll ich da?
Doch der Teufel hat kein Anmacht an uns Kinder Gottes.


Angekommen im Gefängnis: mich übergab es, wie ein Wasserfall an Tränen. Was hatte ich nur für Vorurteile gegenüber diesen Menschen. Diese Menschen, sie sind frei, sie sind frei in der Liebe Gottes. Jesus ist hier in Uganda, in Kampala, in diesem Gefängnis; wir feierten mit ihnen gemeinsam Gottesdienst. Sie sangen aus vollem Herzen und Jesus schenkte mir in dieser kurzen Zeit, an diesem besonderen Ort so viele Eindrücke, Eindrücke weswegen ich nach Uganda gekommen bin. Jesus hat sie frei gemacht als Zeichen, dafür sendete er uns den Regen. Regen, der so stark war, dass er selbst die schlimmste Sünde weggewaschen hat.

Ein weiteres Erlebnis war meine Taufe durch Pastor Ambale, ein Mann, der die ganze Kompliziertheit dieser Welt einfach mal weg ließ und nach Gottes Liebe handelt.


Getauft mit 16 Afrikanischen Kindern. Begraben und Auferstanden mit Jesus Christus.
 

Auferstanden mit Jesus treten Swen und ich am 29. März die Rückreise nach Deutschland an. Den Kampf, der nur mit Gott besiegbar ist. Und mit dem Frieden im Herzen, die Menschen sind reich, reich mit Jesus. Reicher als manch einer, der das gerade hört.

Jennifer und Swen

Anja mit Daniel und Kilian, August 2014

Urlaub in Afrika? Na, ich weiß nicht so recht...

So dachte ich vor etwa einem Jahr. Inzwischen bin ich von Uganda und dem Vision-Projekt echt begeistert. Meine beiden Jungs (12 und 15) sind derselben Meinung. Außer dem Sehen des Projektes mit eigenen Augen- es lohnt sich!- hatten wir den tollsten Urlaub unseres Lebens. Als Alleinerziehende ist es nicht einfach, einen Ort zu finden, von dem alle etwas haben.

In der "Come & See!"-Gruppe hat man sich immer sicher und gut aufgehoben gefühlt, die freundlichen Fahrer und Guides haben wir alle schnell ins Herz geschlossen. Uganda ist überhaupt ein tolles Land, mit freundlichen, positiven Leuten, und trotz vieler Armut voller Lebensfreude und Positivem. Ich möchte Einiges mitnehmen von dem, was ich dort an Gottvertrauen und Gelassenheit erlebt habe. Wir können uns von den Geschwistern dort manche Scheiben abschneiden! Es ist sicher vorteilhaft, Englisch zu sprechen, weil man sich dann mit allen Leuten, selbst kleineren Kindern selber unterhalten kann. Aber auch wer kein Englisch kann, ist durch die Gruppe und Claudia gut aufgehoben und bekommt alles übersetzt.

Die Verlängerungswoche kann ich sehr empfehlen, weil man die vielen Eindrücke aus den Programmwochen auch erst einmal verarbeiten muss. Außerdem kann man tolle Ausflüge machen. Wir waren zum Beispiel am Viktoriasee, am Äquator und Quad-Fahren am Nil (Highlight der Jungs! Was in Deutschland gar nicht geht, ist auf den Bush Roads in Uganda gar kein Problem!)

Die Safari ist sicher der Höhepunkt schlechthin. Auch wenn sie auf den ersten Blick viel kostet, ist es jeden Cent wert. Schließlich sind es weite Fahrten und es werden damit etliche Leistungen, auch im Tierschutz (Permits) bezahlt.

Ich weiß gar nicht, was am Schönsten war. Die unglaublich farbigen Sonnenaufgänge? Die weite, fruchtbare Landschaft? Der hohe Himmel? Die freundlichen Menschen? Die Tiere? Die tolle Atmosphäre in unserer Gruppe, in der man sich nach dem Abendessen oft zwanglos im Café getroffen und geschwätzt oder Karten gespielt hat, einige waren beim Fußball, andere in Ruhe für sich. Und um die letzten Vorbehalte auszuräumen: das Essen war super lecker, und uns sind so gut wie keine Moskitos oder andere lebensgefährlichen Tiere begegnet. Im Gegenteil, von den Geckos und den bunten Schmetterlingen konnten wir gar nicht genug kriegen. Ich kann es jedem nur empfehlen, insbesondere wer an eine Safari denkt. Uns wurde gesagt, dass diese Weite und Tiervielfalt, die wir erlebt hatten, in touristisch erschlossenen Ländern eben auch immer mit mehreren Touristenfahrzeugen geteilt werden muss. Tipp: Riesige Speicherkarte für den Fotoapparat mitnehmen!

Anja (47) mit Daniel (15) und Kilian (12) aus Wörth

Sabrina, Deutschland (Juli 2014)

Urlaub in Uganda – die Perle Afrikas

Ich wollte eigentlich NIE nach Afrika. Und doch wurde es wahr. Gott schenkte mir eine unglaublich schöne Zeit und viel neue Erfahrungen!

Zusammen mit meiner Schwester flog ich im Juli für drei Wochen zu "Vision for Africa" um die "Come & See! Spezial" zu erleben.

Das Programm war vielfältig und voll, aber für uns Jugendliche genau richtig.
Wir besichtigten das gesamte Gelände und lernten die Afrikaner und Helfer kennen. Vor allem mit den Studenten verbrachten wir viel Zeit. Jeden Morgen gab es eine Morgenandacht. Ich brachte mich in die Musikband ein und spielte ein paar Mal mit. Die Afrikaner haben es voll drauf mit den Percussions, getrommelt wird sehr viel. 


Es ist unglaublich und ich war sehr berührt, wie die Afrikaner sangen & beteten! Die Gegenwart Gottes war besonders spürbar und beim Lobpreis bebte förmlich die Halle!

Was mich an den Afrikanern noch so fasziniert: Zeit spielt keine Rolle. Also mit Leuten einen festen Termin auszumachen, hat wenig Sinn. Viele sitzen den ganzen Tag und schauen alles an, was da grade so vorbeizieht... Europäer sind da natürlich eine Attraktion.

Das WM-Finale fand gerade zu dieser Zeit statt, welches wir zusammen mit den Ugandern anschauten. So eine Stimmung habe ich in Deutschland noch nie erlebt! Wir hatten sehr viel Spaß dabei! Einmal gab es von den Studenten aus auch ein Lagerfeuer. Es war lustig anzusehen, wie die Afrikaner allgemein tanzen. Das haben sie uns bei dem Kulturabend auch nochmal genauer gezeigt. Wir waren alle total fasziniert! 


Einmal habe ich im Cafe einen Tanzabend organisiert und den Afrikanern gezeigt, wie man in Bayern so tanzt!

Über drei Tage hatten wir Bibelexerzitien mit Maria Prean und konnten Gott wieder auf eine andere Art und Weise neu kennenlernen und in unser Leben einlassen. Für alle Besucher war dies eine sehr intensive Zeit. Zum Schluss gab es das "Gebet füreinander".

Einmal gingen wir mit einem Pastor auf einen so genannten Compassion-Walk. Jesus kann in Uganda ganz ungehindert öffentlich verkündigt werden. Wir gingen zu den ärmsten Familien, alle saßen um uns herum und der Pastor predigte dann ganz einfach von Jesus. Afrika ist der Kontinent des Glaubensaufbruchs. Es gibt viele Bekehrungen und Taufen. Das haben wir auch life miterlebt.

Über ein Wochenende machten wir eine Safari. Das Dach des Autos war oben offen, somit konnten wir uns raufsetzen. Es ging durch die Savanne, die Landschaft war faszinierend! Wir sahen Elefanten, Giraffen, Kuhantilopen, sehr viele verschiedene Vögel, Geier und sogar einen Löwen. Der war auch witzig... streunte ganz gechillt durch die Savanne und entschied sich spontan für eine Wasserpfütze direkt vor unserem Auto, wo er dann ganz gemütlich seinen Durst stillte. Wir hockten alle in unserem Safariauto und wurden mit dem Schauen gar nicht mehr fertig =) Es gab sogar Wurstbäume und Termitenhügel.

Eine Nilfahrt mit Blick auf Krokodile, Nilpferde und einem Wasserfall haben wir uns auch nicht entgehen lassen. Unzählige Vögel waren unterwegs.  Die Natur war atemberaubend. Grüne Idylle, soweit das Auge reicht. So eine Pflanzenvielfalt habe ich in meinem Leben noch nie gesehen! Früh morgens konnte man auch immer die rot verfärbte Sonne beobachten.

Der Straßenverkehr ist sehr interessant! Erst einmal wird in Uganda links gefahren. Also Seitenverkehrt. Dann sind überall Taxis, vollgestopft mit Leuten. Jeder rast und hupt umher und wirbelt den roten Staub in die Höhe. Die frische Luft haben wir ehrlich gesagt schon vermisst.


Ladesicherung gibt es in Uganda überhaupt nicht. Die Leute stehen da bei rasender Geschwindigkeit einfach frei auf der Ladefläche und grinsen.

Viele Afrikaner denken, dass Europäer nicht weit laufen können… denen haben wirs dann aber gezeigt: an einem freien Tag sind wir bei größter Hitze ca. 25 km gelaufen, fast bis zur Hauptstadt Kampala.

Wir waren eine Besuchergruppe von 23 Leuten. Alle waren total super drauf und wir hatten viel Spaß! Von allen Altersklassen war was dabei.


Wir bekamen einen Sprachkurs in Luganda und ich konnte zum Schluss richtig viel sagen. Die Ugander waren davon begeistert! Ich auch.


Wir besuchten die Töpferei und ich brachten auch ein paar schöne selbstgemachte Keramiken mit nach Hause. Ein paar Mosquitos und Tse-Tse-Fliegen auf Safari gab es schon ab und zu, aber die gibt es bei uns daheim ja auch. Ansonsten war das Klima recht angenehm. Es schwankte zwischen 20 und 30 Grad. Einen Sonnenbrand bekam ich nie!

Wir werden uns bestimmt noch lange an den Urlaub erinnern! Die drei Wochen waren einfach total schön! Voller reicher Erlebnisse! 

Praise the Lord! Now and forever!

Sabrina

Linda & Torsten, Deutschland (März 2014)

15. März, 04.10 Uhr: Da standen wir also am Flughafen von Entebbe. Ein halbes Jahr haben wir unserem ersten Aufenthalt in Afrika entgegen gefiebert. Ganz ehrlich - ein bisschen Bedenken hatten wir schon; Linda wegen des langen Fluges; ich wegen der Mücken. Aber der Herr ist groß und unsere gebete wurden erhört. Guter Flug – keine Mücken :-)

Wir waren die bisher kleinste "Come & See!"-Gruppe, nur vier Personen. Meine Frau Linda und ich, und ein junges, frisch verheiratetes Ehepaar Jenny und Swen. Schon hier zeigte sich Gottes Segen – wir haben uns prima verstanden und der Altersunterschied war kein Problem, viel Lachen und tiefe, geistige Gespräche.

Wir haben in den 14 Tagen so viel gesehen, so viel erlebt. Man könnte fast ein Buch darüber schreiben. Es ist überwältigend was Maria Prean mit ihrem Team hier auf die Beine gestellt hat und welche Möglichkeiten den Kindern hier geboten werden. Wir können nur jedem empfehlen eine Come&See-Tour zu machen – beeindruckend. Schon Morgens wirst du von so vielen Vögeln mit unterschiedlichsten Gesängen geweckt, selbst die Ibisse mit ihrem kinderähnlichen Lachen machen Spass. Und dann die Ugander: Wir haben selten solch fröhliche, liebenswerte Menschen getroffen. Hier ein Lächeln, da ein nettes Wort – und in Allem spürst du Gottes Nähe.

Der Ausflug zum Prayer Mountain (Gebetsberg), die Begnung mit Hans-Dieter und Inge, die Besichtigung der Schule und des Kindergartens – Gottes Wirken ist wunderbar.

Für uns das beeindruckenste Ereignis war jedoch der Besuch mit Pastor Ambale im größten Gefängnis von Uganda in Kampala. Als wir am Vorabend des Besuches hörten, dass wir die Gefangenen im Todestrakt besuchen sollten, war uns allen vieren (Come&See-Gruppe) doch etwas mulmig. Aber – wir sind mitgegangen. Welch eine Erfahrung und geistige Erbauung- für uns. Wir haben gemeinsam Gottesdienst gefeiert und Zeugnis abgelegt, teils unter Tränen, weil wir gespürt haben, wie nahe Gott in diesem Raum war. Selten habe ich ein solches Gottvertrauen, eine solche Gottesliebe erlebt, wie bei diesen eingesperrten Menschen. Auch wenn sie Gefangene waren, so waren sie doch frei, weil sie Jesus in sich haben. Nach dem Gottesdienst wurden wir noch zu einem afrikanischen Tee eingeladen und haben mit ihnen über dies und das geplaudert. Hierzlichkeit und Nächsteliebe pur- wow.

Linda´s und meine Reise nach Kiyunga zu Vision for Africa war gesegnet. Unser Patenkind, Solomon, den wir schon seit seinem fünften Lebensjahr begleiten dürfen, macht zur zeit in der Töpferei auf dem Gelände seine Ausbildung. So konnten wir jeden Tag ganz viel Zeit miteinander verbringen. Gott ist groß und gnädig.

Am Sonntag im Gottesdienst mit Pastor Ambale in der Glory Church hat Gott zu Jenny gesprochen. Sie hatte das Bedürfnis sich hier in Uganda taufen zu lassen. Linda und ich schlossen uns sofort an und Pastor Ambale sagte direkt zu uns zu taufen. Am Freitagmorgen um 09.00 Uhr war es dann soweit. Zusammen mit den 16 Kindern des Vision-Chors wurden wir getauft. Praise the Lord!

Der Abschied von hier fällt uns schwer. Was bleibt ist die Gewissheit – wir waren nicht das letzte Mal da. Unser besonderer Dank geht an Claudia, die sich rührend um uns gekümmert hat, immer ein offenes Ohr hatte und nie müde wurde unsere vielen Fragen zu beantworten. Webale!!!! Yesu akwaggala!

PS: trinkt einen Cappucino im Café Marianne – Weltklasse!

Linda und Torsten

Dieter & Dagi (Februar 2014)

Lange reifte der Entschluss, viele Gebete, stille Zeiten, immer wieder kam Afrika auf´s Radar. Dann der Tip aus Hochimst, ein eher "zufälliges" Treffen mit Maria Prean. Der Entschluss stand fest, der Flug wurde gebucht, das Warten auf den Reisetermin begann.

Endlich der Abflug: Nürnberg, 11.00 Uhr, was würde uns erwarten?

Flug, Ankunft, Transfer – alles klappte. Auch die Koffer waren da, vollgepackt mit Fußballtrikots für Kinder und Backzutaten für die Bäckerei. Schade, dass alle Angaben im Netz, das Gewicht bei Turkish Airlines auf 20kg pro Person begrenzten, in der Realität sind es doch tatsächlich 43kg pro Person!!! Also nicht verunsichern lassen! Und wir hätten noch so viel sammeln können.

Der erste Tag, überwältigend, Barbecue am Pool – Komfort und Erholung pur, alle hatten es auch irgendwie nötig. Das Programm der nächsten Tage (vgl. Homepage) erschien vielversprechend, für Erholungspausen war gesorgt. Um es kurz zu machen, unter der fürsorglichen und liebevollen Leitung von Claudia wurden alle Erwartungen erfüllt, ja mehr sogar. Obwohl die Erwartungen höchst unterschiedlich waren.

Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe, manche mit Erholungs- und Urlaubsbedarf, manche mit konkreten oder allgemeinen Visionen. Alle aber im Namen des Herrn, mit Bereitschaft zu helfen. 


Letzteres schweißte die Gruppe bald zusammen, so wurde eine Schule außerhalb mit Lampen für die stromlosen, dunklen Klassenzimmer und der eben so dunklen Aula ausgestattet. Ebenso sollte der Klassentrakt ein neues Dach bekommen, das Alte war durchlöchert, fast perforiert. Die Einen gaben viel, Andere packten mit an, jeder war gefragt und jeder half. Am Ende der Woche erstrahlten die Klassenzimmer im hellen Licht, mit ihnen um die Wette strahlten die Gesichter der Kinder und Lehrer. Auch das Dach war rechtzeitig vor der Regenzeit fertig geworden. Das war so das Erfüllendste, neben dem ausgewogenen Programm, über das sicher Andere schreiben werden.

Unser Tipp: Jeweils Donnerstags ist Barmherzigkeitsdienst, bei dem man mit Pastor Ambale Ortschaften und Familien in der Nachbarschaft besucht. Die Not ist überall sichtbar. Eine "Baustelle" rausgreifen und mit Elan und Freude am Herrn beginnen – und auf keinen Fall europäisch denken. Zum Schluss klappt alles, aber eben afrikanisch!

Was bleibt als Fazit?
Wir hatten um eine Woche verlängert, jede Minute hat sich geloht. Freundliche, immer lachende Christenmenschen, das "Land of Hope" ein Hort der Geborgenheit mit vielen Möglichkeiten sich einzusetzen. (Aber man muss schon etwas suchen, das Personal, Schüler und Einheimische sind viel zu höflich und diskret um Forderungen oder Ansprüche zu stellen.) 


Die Mücken liessen uns vollkommen in Ruhe, selbst Abends waren sie kaum zu sehen. Ich hatte einen Mückenstich in drei Wochen, trotzdem sollte man verantwortlich mit Prophylaxe umgehen. Vorsorge ist besser als heilen.

Ein besonderes Erlebnis war sicher der Gebetsberg unter der Leitung von Hans-Dieter und Inge. So fuhren wir in der Verlängerunswoche nochmals hin, sie zu besuchen.


Über alledem schwebt der heilige Geist und... natürlich Maria Prean, immer freundlich, immer geschäftig und... eher selten zu sehen.

Danke an alle, an alle Mitarbeiter, an alle in unserer Gruppe, an Jesus und vorallem Danke an Claudia, ein Garant unseres Wohlbefindens.


Wir fühlten uns wohl, sicher und aufgehoben.


Ob wir wiederkommen? Ich denke, Jesus wird es uns zeigen.

Gott segne euch alle – Yesu akwagala

Dieter & Dagi, Deutschland

Steffen und Dani, Deutschland (Oktober 2013)

Eine unglaublich beeindruckende Reise 

Wie beschreibt man etwas, was fast nicht zu beschreiben ist. Am 19.10.2013 sind wir, meine Frau Dany und ich, in Entebbe gelandet und eine unglaubliche Reise begann. 


Am Flughafen wurden wir von unserem Fahrer Joseph abgeholt, welcher uns zum "African Village" fuhr. Auf die Frage, wie lange die Fahrt dauern würde, meinte Joseph "irgendwas zwischen 2 und 4 Stunden, je nach Verkehr". Wir waren 4 Stunden unterwegs :-(, was aber nicht schlimm war, denn so sammelten wir die ersten Eindrücke von diesem wunderbaren Land und auch lernten Simone, eine Mitreisende, kennen.

Als wir im "African Village" angekommen waren, konnten wir gleich unser Zimmer beziehen. Ein einfaches, aber gemütliches Zimmer mit mehr Komfort als wir erwartet hatten. Bei dem anschließenden Abendessen, konnten wir dann die meisten der Mitreisenden kennen lernen. Und vorab, wir waren eine tolle Truppe die spannende 14 Tage miteinander verbringen durften.

Am nächsten Morgen sind wir in den Gottesdienst in der Community Hall gegangen. Hier habe ich, dass erste mal, einen afrikanischen Gottesdienst miterleben dürfen. "Freude am Herrn pur". Toller Lobpreis und eine ermutigende Predigt.

Nach dem Mittagessen hat sich die gesamte Reisegruppe mit Claudia und Eva im "Cafe Marianne" getroffen. Wir haben viele Mitarbeiter des Hotels kennen gelernt und eine Einweisung zum Hotel und zum Gelände erhalten.

Am zweiten Tag gab es eine Führung über das Gelände– es ist beeindruckend was Maria mit der Hilfe des Herrn in 10 Jahren aufgebaut hat. Schule für die Kleinsten, ein Krankenhaus, ein College, ein Hotel, eine Näherei und "und und und". 1500 Menschen Lernen, Arbeiten und Leben zum Teil im "Land of Hope". Man kann dies kaum in Wort fassen, wenn man es selbst nicht gesehen hat.

Am Abend im Rahmen des "Culture Evening" haben wir dann zum Ersten mal, unser "Tochter" Doreen getroffen. Was sowohl für Doreen als auch für Dany und mich ein sehr emotionales Erlebnis war. Glücklicherweise konnten wir danach auch sehr viel zeit mit ihr verbringen.

Am nächsten Tag ist die ganze Gruppe nach Kampala gefahren. Eine große unruhige Stadt mit vielen Menschen auf den Straßen. Wir konnten ein wenig einkaufen und Geld wechseln.An den folgenden Tag haben wir viel Zeit mit Doreen verbracht. Wir haben so noch vieles über Uganda und seine Menschen erfahren können.

Am Donnerstag ging es Richtung "Queen Elisabeth Nationalpark". Eine Safari stand auf dem Plan, ein Erlebnis für sich. Auf der ca. 7 stündigen Hinfahrt haben wir weitere Eindrücke von Uganda und seinen Menschen gesammelt. Als wir dann die Straße in den Nationalpark eingefahren sind, haben erst einen Elefanten in "Freiheit" gesehen. Und ein paar Kilometer später einen ausgewachsenen Löwen in einem Baum, ca. 15 m von unserem Auto entfernt. Die Schönheit der Schöpfung ist dort hautnah zu erleben, es ist ein wahres Geschenk Gottes. Die folgenden zwei Nächte haben wir in einer sehr schönen Lodge verbracht und in Wohnzelten geschlafen. Das Essen war 1A und das gefühlt mitten in der Wildnis. In der Nacht konnte man die Nilpferde im nahegelegen See rufen hören und einige unsere Freunde haben diese vor den Hütten beim grasen beobachten können. Am kommenden Tag sind wir mit unseren zwei Jeeps in den Park gefahren und bekamen viele wilde Tiere zu sehen. Zwei Elefanten waren von unserer Anwesenheit nicht so begeistert und wurden ein wenig ungehalten, so dass unsere Fahrer einen schnellen Rückzug eingeleitet haben. Nach dem Mittagessen haben wir dann eine Bootstour unternommen und konnten viele Tiere vom Wasser aus beobachten. Der Tag klang bei einem Abendessen in unserer Lodge aus. Am nächsten Morgen ging es zurück zum "Land of Hope" gefahren.

Die zweite Woche waren wir am Victoria See, auf dem Gebetsberg und haben die letzten Tage genossen. Ich schreibe bewusst nicht weiter :-) Der nächste und sicher nicht letzte Trip nach Uganda ist schon geplant. Dann werden weitere Berichte kommen.

Danke an den König der Könige sowie an seine Töchter Claudia und Eva für die toll Betreuung während unserer Reise.

 

Veronika, Deutschland (Juni 2011)

Einen meiner Lieblingssprüche,  Epheser 1:10, möchte ich vorausstellen. In ihm offenbart uns Gott, dass er durch Jesus Christus  alles im Himmel und auf Erden verbinden wird.

Uganda war nicht meine erste Erfahrung mit Afrika. Ein Jahr zuvor war ich mit meinem Mann auf einer Safari-Rundreise durch Tansania und Kenia. Wirklich großartig war es da, die Schöpfung  Gottes und viele seiner ursprünglichen Kreationen zum Beispiel im Ngorongoro-Nationalpark oder in der Serengeti zu erleben.  Beeindruckend schon damals waren der Frieden und die Ordnung, die ich in den Steppen und bei den Tieren wahrnahm. Ich nahm mit: Die Begegnung mit Afrika verändert.

Zehn Jahre zuvor hatte ich das erste Mal afrikanische Erde betreten: Mit meiner zehn  Monate jungen, halbafrikanischen Tochter Florence. Ich besuchte die afrikanische Familie ihres Papas vierzehn Tage in Togo. Das ist eine eigene Geschichte. Ich nenne das hier deshalb, weil es meine Verbindung zu Afrika auf eine sehr sichtbare Art zeigt. Fünf Jahre vorher hatte ich noch gesagt, dass ich nie nach Afrika gehen würde.

Und jetzt Uganda im Juni 2011. Es gab noch einen weiteren familiären Grund, warum Uganda und warum jetzt. Mein geliebter Sohn Arne hatte ein Voluntärsjahr im benachbarten Tansania am unteren Ende des Victoriasees bei Mwanza absolviert. Wir hatten verabredet, dass wir uns zum Abschluss seines Jahres am oberen Ende des Sees im African Village von Vision for Africa treffen würden. Ich war insgesamt drei Wochen dort, mein Sohn kam für eine Woche, um danach nach Nairobi weiter zu fahren und nach Hause zu fliegen.

Es gäbe viel zu berichten. Viele beeindruckende Begegnungen, auch Herausforderungen. Ich möchte hier nur einiges anstreifen: die herrlichen Morgenandachten, die immer wieder sehr berührenden Treffen mit den Kindern, Jugendlichen und den Patenkindern,  die Übernachtung auf dem Gebetsberg, auch zu sehen, mit welchem Herzenseinsatz die Volontäre und Mitarbeiter dabei waren usw. Dass dieser Aufenthalt tiefer in uns wirken würde, war mir spätestens bewusst, als eine Volontärin uns sagte, dass wir gesegnet werden und ein Segen für die Menschen dort sein können. Wir, das war ja eine Gruppe von Christen aus dem deutschsprachigen Raum, die zusammen diese Zeit dort verbrachten.

Und es hat mich mehrmals "kalt" erwischt. Bei einem kulturellen Begrüßungsabend zum Beispiel, als ich nach dem Lobpreis einen Eindruck wiedergab und mehrere von den afrikanischen  Fachschulstudenten zu weinen anfingen. Auch an den Gottesdiensten am Sonntagmorgen, wo plötzlich Pastor Ambale, ohne mich zu kennen nach vorn rief mit einer Frau aus der Schweiz. Wir sollten noch mehr Liebe von Gott empfangen. Worauf ich nicht gefasst war. Mit Tränen in den Augen streckte ich mich danach aus. Mein so lieber Vater im Himmel schenkte mir hier durch seinen afrikanischen Diener das, was ich am meisten brauchte.


Dann die Besuche (compassion walk) bei den Einwohnern der umliegenden Dörfer. Ich fühlte mich ihnen so nahe! Kein Platzregen oder Durchfall oder sonst irgendetwas anderes  hätte mich davon abhalten können mit zu den Menschen zu gehen. Ich fühlte mich sehr geehrt, dass ich einfach beten durfte an einer einfachen Hütte bei einfachen Menschen. Der letzte Besuch war dann etwas, was mein Herz gebrochen hat. Wir kamen zu einer Familie, deren erwachsene Tochter seit der Geburt von der Hüfte nach unten gelähmt war. Das erinnerte mich an den jüngeren Bruder meines Mannes, der seit Anfang an wegen eines Geburtsfehlers im Rollstuhl  saß. Der Gegensatz hätte nicht krasser sein können. Der Bruder meines Mannes war so gut von seiner Mutter gepflegt worden, hatte ein schönes Zuhause, bekam finanzielle Unterstützung vom Staat, bekam immer wieder teure Medizin. Und jetzt dazu das Zimmer dieser jungen, intelligenten Frau. Ohne jeden Schmuck. Ein Fenster, das so hoch war, das sie nicht rausschauen konnte. Der Fußboden aus Beton, das Bett war mit einer zerlöcherten Schaumstoffmatratze belegt ohne Laken oder dergleichen. Dann kam es noch tiefer in mich hinein: Diese junge Frau hieß genau wie meine jüngste, halbafrikanische Tochter Florence. Ich setzte mich beim Beten genau neben sie aufs Bett (es gab sowieso keine Stühle). In mir kam der Gedanke: Du musst hier etwas tun. Da es meine letzten Tage in Uganda waren, gab ich das was ich noch hatte, an eine Verantwortliche im Village, um damit eine neue Matratze und eine warme Decke zu kaufen (die Nächte können kühl werden). Ein Laken kam noch hinzu. Und da ich sah, dass die junge Frau geschrieben hat und mit uns mitgebetet hat, schenkte ich ihr noch ein christliches englischsprachiges Buch. Ich konnte ihr das nicht mehr selbst übergeben. Aber ich sah die Fotos von der Freude der jungen Frau, als sie beschenkt wurde. Auch hier trifft zu: Einer sät, ein anderer wässert und Gott gibt das Wachstum. Was für ein gebrochenes Herz muss Gott haben, dass er seine Liebe auf so unerklärliche Weise in und durch uns fließen zu uns anderen lässt!

Ich kann Gott nur danken und loben, ihm meine Anbetung schenken und mich von ihm füllen und gebrauchen lassen. Welch ein Vorrecht für uns Königskinder!

Veronika, Deutschland

Marlene, Deutschland (Februar 2012)

unsere zeit in uganda - beschrieben mit einem wort - OBERGENIAL!

Wir kamen als "verwandtschaftsgruppe" zu sechst aus deutschland, schweiz & österreich und genossen jede minute in der wunderbaren umgebung von vision for africa.


es gab soviel zu sehen & zu erleben. wir fühlten uns sehr wohl in der gruppe mit den anderen come & see gästen und haben viele sehr nette menschen auf dem ganzen gelände kennen gelernt.

das ganze areal ist beeindruckend und alles was dort gebaut und bewerkstelligt wird wirklich überwältigend.


langweilig wurde es uns nicht... ob in den gemütlichen rundhütten, am pool oder bei leckerem kuchen von roland & den cafe marianne "sisters", es gab immer was zu tun.

ein großes highlight für uns war auch die safari zum queen elizabeth nationalpark die wir anschließend an unser gorilla trekking gemacht haben.


diese wunderbare schöpfung mit all den tollen tieren - einfach unglaublich.

ich durfte noch einen ganz besonderen tag in uganda feiern - meinen 30. geburtstag - an dem ich morgens schon von ca. 150 leuten ein geb-ständchen & einen segen bekam - unvergesslich!

ein großes DANKE an jana die alles so super organisiert hat, an eva, die sich so nett um uns gekümmert hat, an david & sein ganzes team für die schönen rundhütten und die leckere verpflegung, an alle helfer & mitarbeiter von vision for africa und vor allem an mama maria - die diese tolle arbeit mit gottes hilfe auf die beine gestellt hat & am laufen hält. vielen lieben dank!!!

alles in allem: super organisation, super versorgung, super programm. super urlaub! DANKE!! wir kommen wieder :-)

ps.: wer weiß, vielleicht geht ja eine weitere geb-reise nach uganda - ich kann´s nur jedem empfehlen und würd´s sofort wieder machen!

Marlene

Carin, Deutschland (Juli 2011)

Warum fährt man ausgerechnet nach Uganda und dann noch in ein christliches Werk? Ist das Urlaub? Das wurde ich von vielen Bekannten und Freunden gefragt.

Ja, es ist Urlaub, allerdings eine ganz andere Art von Urlaub als man gemeinhin so macht… 


Als Fazit über meine Zeit in Uganda sei gesagt: Es ist Urlaub in einem wunderschönen Land mit Begegnungen mit Menschen, die man nicht vergisst, mit einem Touch Abenteuer und einer intensiven Zeit mit Gott. 


Auf dem Gelände von Vision for africa fühlt man sich sofort zuhause und willkommen, denn überall wird man lächelnd begrüßt. Die Menschen sind sehr offen und bereit aus ihrem Leben zu erzählen. Man kommt schnell ins Gespräch und erfährt interessante Dinge über das Leben in Uganda. 


So einfach ist es wohl nirgends in Afrika: Man erlebt eine erholsame Zeit in einem schönen Hotel, das durchaus europäischen Standard hat (eine Dusche mit warmem Wasser, wow, ein wunderbar gepflegter Swimming Pool, wow, gutes Essen, Trinkwasser aus der Leitung, wow), und zusätzlich erhält man einen tieferen Einblick in afrikanisches Leben.

Man kann nur staunen, was Gott durch Maria Prean alles auf die Beine gestellt hat und immer noch aufbaut. Es blüht und gedeiht und man erfährt täglich Zeichen vom Wirken Gottes an diesem Ort.


Abenteuer gibt es nicht nur im Vision Gelände, sondern auch auf den Ausflügen zum Gebetsberg und in die afrikanische Wildnis und mit Pastor Ambale in seinen wöchentlichen Compassion Ministries. 


Der Compassion Ministry hat mich sehr beeindruckt. Man begleitet Pastor Ambale in die umliegenden Dörfer, besucht dort verschiedene Familien, betet mit ihnen und versorgt sie mit Kleidung, die die come and see Besucher spenden. Es war ein großer Kulturschock, zu sehen, wie ärmlich die Familien leben. Manchmal fehlt es am Nötigsten und die Menschen haben nur die zerrissenen Kleider, die sie am Leibe tragen. Andererseits war es aber herzerwärmend, wie sehr sie sich gefreut haben und geehrt waren, dass Europäer zu ihnen kamen, um für sie zu beten und ihnen Mut zuzusprechen. Man hat auch die große geistliche Not der Menschen gespürt, das große Verlangen nach Hoffnung. Ich habe Gottes Gegenwart am meisten bei diesen Besuchen gespürt, sein Herz für die Armen, die häufig in die Machenschaften der sogenannten witchcraft doctors (Medizinmänner/ frauen, die der Zauberei anhängen) verstrickt sind.

Auf der anderen Seite erlebt man in den Gottesdiensten, in den Morgenandachten und in den Gesprächen mit den Menschen auf dem Vision Gelände eine solche Leidenschaft für Gott und Jesus, eine überschäumende Freude Christ zu sein, dass man nur staunen kann. Die schwungvollen, ausgelassenen Gottesdienste voller Freude fehlen mir hier in Deutschland.

Ein Highlight waren für mich auch die Kinder auf dem Vision Gelände. Die meisten sind begeisterte Anhänger Gottes und sie haben die Musik im Blut. Sie sind immer begeistert, weiße Menschen zu treffen und nutzen jede Gelegenheit, mit ihnen zu toben und spielen oder einfach nur die weiße Haut oder Haare zu streicheln. Man darf allerdings keine Berührungsängste haben, denn die Kleinen sind wirklich sehr temperamentvoll und hängen mitunter auch zu mehreren am weißen Arm. Aber wenn ich an die lachenden Gesichter mit den leuchtenden Augen denke, wird es mir wieder warm ums Herz. Es gab durchaus auch ruhige, berührende Momente, in dem sich ein Kind an einen geschmiegt hat und einfach nur Nähe wollte.

Der absolute Höhepunkt meiner Reise war allerdings die Begegnung mit meinem Patensohn Simon, einem 22 jährigen Studenten. 


Es war für mich ein sehr bewegendes, unvergessenes und bis heute eindrückliches Erlebnis, ihn für einen ganzen Tag bei mir zu haben und viel über ihn, seine Ansichten und auch sein Schicksal zu erfahren. Er hatte als Kind Kinderlähmung und einen zweifachen Oberschenkelbruch. Beides wurde nicht richtig behandelt und hatte zur Folge, dass er sein rechtes Bein nicht mehr benutzen kann und sich mühsam auf Krücken fortbewegen muss. Mit 10 Jahren hat er seine Eltern durch einen Autounfall und Aids verloren und war fortan für seine 5 jüngeren Geschwister verantwortlich. Ein Onkel hat das Hab und Gut der Eltern veräußert und wollte die Kinder auf die Strasse jagen, aber die Großmuter, die selbst nichts hatte, hat die Kinder bei sich aufgenommen. Auf der Strasse hätten die Kinder nicht überlebt, besonders Simon mit seiner Behinderung nicht. Das ist leider kein Einzelschicksal, denn es gibt Scharen von Kindern, die ihre Eltern durch Aids verloren haben. Wenn sie Glück haben, nehmen sich Verwandte oder Nachbarn ihrer an, so dass sie nicht auf der Strasse leben müssen. Aber meist haben diese Menschen dann nur gerade so viel, um die Familie incl. Zuwachs über Wasser zu halten, aber keine Mittel, um den Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen. Aber eine Ausbildung ist die einzige Chance für die Menschen, sich aus den Krallen der Armut zu befreien. Es war ein großes Erlebnis, Simon kennenzulernen und seine grenzenlose Dankbarkeit zu sehen und von seinen Träumen und Visionen zu hören. Die hat er noch, trotz seiner bisherigen schlechten Erfahrungen und schrecklichen Erlebnissen. Es ist herzerwärmend zu sehen, wie dankbar und glücklich die Kinder sind, etwas lernen zu dürfen und wie wissbegierig sie sind. Eine Äußerung von Simon rührt mich heute noch zu Tränen. Er meinte gleich nachdem wir uns kennengelernt haben, dass er so glücklich ist, dass ich ihm das Studium ermögliche und dass er sich bemüht, einen guten Abschluss zu machen und einen guten Job zu finden. Wenn ich dann einmal Unterstützung benötigen würde, würde er mich selbstverständlich auch unterstützen. 


Seitdem haben wir lebhaften mail-Kontakt und er hat mich inzwischen als seine sweetie Mummy adoptiert, die er um Rat fragt. Auch er ist mir so sehr ans Herz gewachsen, dass ich überall erzähle, nun auch einen Sohn zu haben.

Ich kann also sagen, dass diese Reise mein Leben verändert hat! Wir lernen auch von den Menschen in Uganda, nicht nur sie von uns! Ich komme 2012 wieder, diesmal mit meiner Mutter, und ich werde einige aus unserer come and see Gruppe wieder treffen.


Ich kann nur jedem raten, sich auf diese abenteuerliche Reise einzulassen, um zu sehen, welch ein großer Schöpfer unser Gott ist. Er erbaut großartige Werke an Orten, an denen es keiner für möglich gehalten hätte, und er zeigt uns in diesem Land seine unbändige Freude an Schönheit und Phantasie.

Carin

Sabine, Peking/China (März 2010)

Gott liebt es uns zu überraschen!

Nach Afrika hatte es mich schon seit Jahren gezogen, aber der Herr hat gewusst, dass es im Februar 2010 passieren und Uganda sein würde, wo mein Weg mich hinführen sollte. Meine Reise war von Anfang bis Ende ein wunderbares Überraschungsgeschenk für mich und ein herrlicher Beginn dieses Jahres.

Gleich nach dem Chinesischen Neujahr ging es von Peking aus los und über Dubai und Addis Ababa landete ich schließlich in Entebbe. Die Sonne schien, der Himmel war leuchtend blau, ebenso der Victoria-See, das satte üppige Grün der reichen Pflanzenwelt ergänzte sich perfekt mit dem warmen rot der Erde und das bunte quirlige Straßenbild rundete alles ab. Ich fühlte mich vom ersten Moment super wohl in Uganda und eigentlich gar nicht richtig fremd.

Im Land of Hope waren wir im African Village, der Hotelanlage von VfA, untergebracht. Mein Zimmer war in der Gorilla-Hütte und fühlte sich gleich wie Urlaub an. Am ersten Morgen wachte ich sehr früh auf und erlebte meinen ersten afrikanischen Sonnenaufgang, ganz allein in der friedlichen Stille vor meiner Hütte. Der Blick von dort auf "unseren" Baum und der sich dahinter erstreckenden Weite der ugandischen Landschaft war so wohltuend und jeden Morgen erfrischend!

Ein etwa 10minütiger Gang über das Gelände brachte einen zum Haus Schalom, wo morgens um 7 Uhr die devotions, die Morgenandachten, stattfinden.  Mit Anbetungsliedern, Gebeten und einer kurzen aber auf den Punkt gebrachten Message wurde so gemeinsam im Kreis der Mitarbeiter der Tag begonnen. Diese Gemeinschaft miteinander und mit dem Herrn war eine wahre Erquickung und ein Segen für jeden neuen Tag und brachte diesen gleich in die richtige Bahn. Es wurde einem immer wieder bewusst gemacht, wie schön es ist, dass wir leben und auch warum wir leben.
Danke & Halleluja!

Unsere Sponsorengruppe war mit sieben Leuten relativ klein, dafür aber umso bunter gemischter: Indien, Österreich, USA, Lichtenstein, Schweiz, Deutschland und China. Trotz aller Unterschiede waren wir in kürzester Zeit sehr vertraut miteinander und zu einer engen Gemeinschaft zusammengewachsen.


"Mama" Erika hat uns mit sehr viel Liebe betreut und ein abwechslungsreiches Programm für uns zusammengestellt. Angefangen von einem Rundgang durch das Gelände und der Besichtigung der Einrichtungen von VfA, einem Sprachkurs in Luganda mit Lehrerin Grace, einem Schnupperkurs in der Töpferei, verschiedenen Lobpreisabenden und einem "kulturellen" Abend mit ugandischer Tanzperformance, bis zu einem zweitägigen Ausflug zum Gebetsberg mit Zeit der Stille, der Besichtigung der Bujjagali-Falls und einem Einkaufsbummel in Jinja. Unsere Tage waren voll ausgefüllt und vergingen daher auch wie im Fluge. Eigentlich sollte man noch eine Woche dranhängen, in der man all das Erlebte ein wenig verarbeiten kann und man vielleicht auch noch etwas mehr Zeit in den Kinderhäusern oder anderen Einrichtungen, je nach Interesse, verbringen kann.

 

Ganz besonders war natürlich das Treffen mit unseren Patenkindern. Es ist schon ein ganz kostbares Geschenk, wenn dieser Mensch, den man sonst nur von einem Foto kennt, einem plötzlich in Fleisch und Blut gegenübersteht. Aber irgendwie fühlte ich mich auch gleich mit Sarah verbunden und freute mich vor allem, dass meine Briefe aus China tatsächlich alle bei ihr angekommen waren. Da Sarah in die Primary School im Land of Hope ging, konnten wir uns häufig sehen und schließlich taute sie nach anfänglicher Schüchternheit auch immer mehr auf, besonders wenn wir alleine etwas unternahmen. Während meines Besuches  hatte sie außerdem noch Geburtstag, am gleichen Tag wie Maria Prean, und es war auch noch ein Sonntag. Alles war perfekt! Wir haben sehr viel Freude miteinander gehabt und auch wenn ich jetzt wieder so weit weg bin, ist es doch ein ganz anderes Gefühl, wenn ich an Sarah denke.  Ich bin schon gespannt auf ihren nächsten Brief und ob sie mich diesmal mit meinem Namen anredet anstatt des allgemeinen "dear sponsor".  Und natürlich wünsche ich mir sehr, dass dies nicht mein letzter Besuch bei ihr gewesen ist.

Ein weiteres nicht zu missendes Erlebnis war der sonntägliche Besuch der Glory Church, wo sowohl VfA-Zugehörige als auch Bewohner der umliegenden Ansiedlungen zusammen Gottesdienst feiern. Auch dort erfolgte der Lobpreis mit viel Inbrunst und ganzer Hingabe.  Mit Pastor Ambale hatten wir zudem an einem Nachmittag die Gelegenheit, am Barmherzigkeitsdienst teilzunehmen. Dabei besuchten wir vier bedürftige Familien aus der Gemeinde, deren Leben wir so ein bisschen kennenlernen durften. Diese Begegnungen und der Austausch mit diesen Brüdern und Schwestern haben einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen, den ich nicht so schnell wieder vergessen werde. Wir wurden dort mit richtiger materieller Armut konfrontiert, was einen nicht unberührt lassen kann. Angesichts der bitterarmen Lebensbedingungen gewinnt man sicher wieder eine korrigierte Perspektive  auf die vermeintlichen Probleme des eigenen Lebens. Gebete und Lobpreislieder rundeten jeden Besuch ab und sorgten sicher für Trost und Hoffnung auf beiden Seiten.

Ein Höhepunkt ganz anderer Art war unsere dreitätige Safari im Murchison Falls-Nationalpark mit unserem hervorragendem Fahrer David. Dort konnten wir die Wunder Gottes Schöpfung aus nächster Nähe erleben. In der Savanne vom Auto aus: unterschiedlichste Antilopenarten, Affen, Adler, Echsen, Büffel, Löwen, Elefanten und Giraffen. Und vom Boot auf einer Nilfahrt: Krokodile und Nilpferde und im Regenwald zu Fuß schließlich noch Schimpansen.

Das Schönste überhaupt und was ich jetzt am meisten vermisse, ist die bei Vision for Africa erlebte Gemeinschaft, Freude und Wärme untereinander. Selten habe ich so viele herzlich strahlende Gesichter auf einmal gesehen. Gott hat mich reich beschenkt durch diese Erfahrung und ich habe ein Stück Afrika im Herzen mit nach China genommen. Irgendwie bin ich davon überzeugt, war es nicht das letzte Mal, dass ich dort gewesen bin. Ich bin gespannt, was der Herr noch mit mir vorhat.

Ich glaube, wenn wir es lernen, das Überraschtwerden zu lieben und flexibel genug darauf zu reagieren, dann werden wir erleben, was für wunderbare Dinge Gott für uns vorbereitet hat. Geben wir IHM genug Spielraum, so wird er uns immer mehr seiner Wesenszüge offenbaren. Und zwar nicht selten ganz anders als wir uns in unserem normalen Alltag und den uns bekannten Lebensumständen vorstellen können.

In diesem Sinne kann ich jedem nur empfehlen, lasst euch überraschen und besucht Vision for Africa :-)
WELCOME! Oder NSAYUSE OKUBALABA!

Sabine

Veronika, August 2019

 

Wie kann man eine Zeit beschreiben die so unbeschreiblich war, dass man sie gar nicht beschreiben kann? 

Ein großer Wunsch ging in Erfüllung nach Uganda reisen zu dürfen um dort mein Patenkind kennenzulernen und die Reise mit einem Urlaub zu verbinden. Los ging es daheim erstmal mit den Vorbereitungen und den Impfungen. Nachdem dies erledigt war, konnte ich es schon nicht mehr abwarten, bis es endlich soweit war. 

Direkt am ersten Tag war es klar: Alle Impfungen und auch der lange Flug haben sich mehr als gelohnt! Wir hatten das Glück und durften in einer Rundhütte übernachten - was echt toll war. 

Die liebe Linda ist für die Betreuung der Come&See‘ler zuständig und hat uns wunderschöne zwei Wochen geschenkt, in denen sie alles so toll vorbereitet und geplant hat, sodass wir sehr viel von Uganda sehen durften. Man musste sich vor Ort um nichts kümmern. Es war einfach ein richtiger Urlaub.

Das vielfältige Programm hat uns allen super gut gefallen und echt Spaß gemacht. Wir haben dort in zwei Wochen mehr erlebt, als wahrscheinlich daheim in einem ganzen Jahr!

Es ist einfach so schön zu sehen, dass auf dem Gelände von Vision for Africa so ein großer Frieden herrscht. Die Kinder sind unendlich dankbar und so lieb. So eine Freundlichkeit unter den Menschen, wie in Uganda, gibt es in Deutschland nicht. 

Es war schockierend zu sehen, dass in einem Land wie Uganda trotz Armut die Liebe unter den Menschen und der Glaube das Wichtigste ist, und in Deutschland trotz Geld und keiner Armut, die Menschlichkeit verloren gegangen ist und keine Rolle mehr spielt. 

Wir haben uns kurze Zeit überlegt, ob wir die dreitägige Safari mitmachen sollen oder nicht, da es noch zusätzlich Geld kostet aber wir sind so froh, dass wir uns dafür entschieden haben. Es war die erste Safari für uns und wir waren nur noch am staunen, dass wir soo viele Tiere gesehen haben.  Mit so einem großen Geschenk, so viele Eindrücke und Erinnerungen für immer im Herzen bewahren zu können, hätten wir niemals gerechnet. So durften wir Afrika, wie man es sich vorstellt, hautnah erleben: inklusive Sonnenauf- und -untergang (& den Staub im Gesicht nicht zu vergessen) .

Unsere Reisegruppe war bunt zusammengewürfelt von Jung bis Alt. Es sind in der Zeit echt tolle Freundschaften entstanden und wir hatten immer etwas zum Lachen. ;) Nur schade, dass die Zeit wie im Flug verging. 

Am allermeisten haben es mir die Kinder und die Menschen in Uganda angetan. Zu meinen Highlights hat auf jeden Fall die Safari gezählt und die zwei Tage auf dem Gebetsberg, die leider viel zu schnell vergangen sind. Der Gebetsberg ist wunderschön. Man hat einen einzigartigen Blick auf den Lake Victoria. Außerdem bekommt man dort die Ruhe, nach der man sich sehnt, um etwas durchzuatmen.

Man sagt ja: entweder liebt man Afrika und kommt wieder oder man mag es nicht und kommt nie wieder.

In meinem Fall würde ich sagen: ganz klar ein Fall von Afrika-Fieber! Für mich steht ganz fest: ich werde wieder kommen! Nach diesen zwei Wochen fühlt es sich an wie ein Heimkommen nach einer langen Reise. Der Abschied fiel mir sehr schwer, weil man sich nach zwei Wochen schon so zuhause fühlt, das man gar nicht mehr gehen möchte.... 

Das nächste mal werde ich auf jeden Fall drei Wochen bleiben und die letzte Woche nutzen, um die Seele auf dem Gebetsberg baumeln zu lassen und einfach nur zu entspannen. Dort wird gerade auch ein Pool gebaut, den man hoffentlich bald nutzen darf :) 

This is not a goodbye, just a “see you again”!

Veronika

Beate & Elisabeth (März 2020)

Gemeinsam mit meiner Tochter besuchte ich zum ersten mal Uganda und Vision. Bei unserer Ankunft spät nachts wurden wir trotzdem persönlich von Linda empfangen und zu unserem Appartement gebracht. Der ganze Besuch war ein großartiges Erlebnis. Das Programm war ausgewogen und interessant, aber freiwillig. Es war jederzeit möglich sich mit Einheimischen zu unterhalten, da die Menschen sehr aufgeschlossen und freundlich sind. Wir haben uns immer sicher gefühlt und waren außerordentlich gut betreut. Erst vor Ort kann man erkennen, was wirklich alles geleistet wird und was noch gebraucht wird. Diese Reise war nicht unser letzter Besuch in Uganda.

 

Beate mit Elisabeth

Valerie, Sommer 2019

 

Im August 2019 startete meine Reise in das 6000 km entfernte ostafrikanische Land Uganda.

 

Mein Ziel war es, durch die Reise die Kultur, die Menschen, die Natur und die Organisation „V­ision for Africa“ kennenzulernen.

Als wir in dem schönen Hotel der Organisation ankamen, wurden wir, insgesamt 31 Gäste, freundlich mit einem leckeren Abendessen begrüßt. Die ersten Tage der Reise lernten wir das Gelände der Organisation kennen, besuchten die Hauptstadt Kampala und nahmen an einem afrikanischen Gottesdienst teil. Auch Maria Prean war vor Ort und nahm sich viel Zeit für uns. Wenn kein Programmpunkt anstand hatte man ausgiebig Zeit in den Pool zu springen, sich im „Beauty Salon“ verwöhnen zu lassen oder im Café zu entspannen. Wer eine künstlerische Seite hat, konnte auch einen Töpferkurs machen. Neben dem Pool standen einem auch ein Volleyballfeld, Basketball- und Fußballplatz zur freien Verfügung. Am ersten Wochenende gab es die Möglichkeit, an einer dreitägigen Safari in den „Murchison Fall National Park“ teilzunehmen. Die Natur und die Vielfalt an Tieren dort sind atemberaubend schön! Man hat die Chance Löwen, Elefanten, Krokodile, Affen, Giraffen, Büffel, Antilopen, Nilpferde und viele weitere tolle Tiere in freier Wildbahn zu erleben.

Ein weiteres Highlight war der dreitägige Ausflug zum Gebetsberg und der Stadt Jinja. In Jinja besuchten wir den lokalen Markt und machten eine Bootstour zu Quelle des Nils. Danach ging es auf den Gebetsberg, wo wir für zwei Tage mit einem wunderschönen Blick auf den Victoriasee entspannen konnten. Bei abendlichem Lagerfeuer und klarem Sternenhimmel war dies nicht allzu schwer ;)

Meine Erwartungen an die Reise wurden übertroffen. Die Ugander sind sehr herzlich und man hat sich willkommen gefühlt. Ganz entgegen meiner Vorstellungen ist die Natur dort sehr grün und überall wachsen Palmen oder andere exotische Pflanzen. Das Klima ist angenehm und die Temperaturen und Luftfeuchtigkeit sind nicht allzu hoch.

Das besondere der Reise war auch, dass man sich sehr schnell mit allen weiteren Teilnehmern der Come&See Tour angefreundet hat. Abends saß man häufig zusammen und hat gemeinsam Worship gemacht oder Spiele gespielt.

Ich kann die Reise wirklich jedem empfehlen, der sich auf ein kleines Abenteuer einlassen möchte und das Land, Leute und Vision für Afrika kennenlernen will.

Valerie

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